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Strukturselektive Stofftrennung durch Einsatz eines neuartigen Moduls auf Basis von molekular geprägten Nanopartikeln

Aufbau, Modellierung und Erprobung
 
: Lehmann, M.

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Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2004, 126 S.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Diss., 2004
Berichte aus Forschung und Entwicklung - Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik, 31
ISBN: 3-8167-6636-6
ISBN: 978-3-8167-6636-0
Deutsch
Dissertation
Fraunhofer IGB ()
Nanopartikel; Stofftrennung; Kompositmembran; molecular imprinting; downstream processing

Abstract
Die hochselektive Abtrennung von Komponenten aus Stoffgemischen gewinnt zunehmend an Bedeutung, besonders in der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie. In biotechnologischen Prozessen wird eine Vielzahl von Produkten mit unterschiedlicher Komplexität hergestellt. Diese Produkte müssen aus dem Syntheseansatz abgetrennt und je nach Verwendungszweck mehr oder weniger gereinigt werden, wobei an Pharmawirkstoffe die höchsten Reinheitsanforderungen meist auch in Bezug auf Enantiomerenreinheit gestellt werden. In der vorliegenden Arbeit wird ein neues modulares Trennkonzept vorgestellt, welches auf den Mechanismen der Molekularen Erkennung mittels molekular geprägter Nano-Patikel basiert. Das "Molekulare Prägen" von Polymeren ist eine Methode zur Erzeugung von künstlichen hochspezifischen Erkennungsstellen in polymeren Netzwerken. Herzstück des vorgestellten " nanoMIP-Moduls" ist eine Schicht von molekular geprägten Nanopartikeln , welche zwischen zwei Polymermembranscheiben platziert ist. Der einfache Aufbau des nanoMIP-Moduls, sowie die moderaten Betriebsbedingungen im Einsatz, ermöglichen eine effiziente Aufarbeitung bzw. Abtrennung von optisch aktiven Isomeren. Diese hochspezifische Stofftrennung mit dem neuentwickelten nanoMIP-Modul wird an einem Modellsystem gezeigt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-26388.html