Fraunhofer-Gesellschaft

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In-situ detection of biocontamination on technical surfaces

In-situ Erkennung von Biokontamination auf technische Oberflächen
 
: Schüle, A.; Schmauz, G.; Schmitt, R.

VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung:
International expertise in cleanroom technology 2004. Proceedings : 17th International Symposium on Contamination Control, September 6 to 9, 2004, Bonn/Germany. ICCCS
Düsseldorf: VDI-Verlag, 2004
ISBN: 3-18-990059-0
S.129-136
International Symposium on Contamination Control <17, 2004, Bonn>
Englisch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IPA ()
technische Oberfläche; technical surface; surface; Hygienetechnik; Kontamination; Oberfläche; Reinraum

Abstract
In the clean productions of the Life-Science-branches the compliance of the production environment to hygiene limits is of important relevance. The cleanliness requirements for hygiene productions are defined in different guidelines and standards. In this context the monitoring of biocontamination on the technical surfaces of the production environment is required. Available methods for the detection of biocontamination directly on technical surfaces can only detect a small part of the real microbial count. Available methods for indirect detection of biocontamination on technical surfaces based on the fluorescence of cell constituents. This means biocontamination is detectable on-line and directly on technical surfaces based on a fluorescence-optical detection system. Thus an in-line monitoring as a fast, precise and economical test method that improves the monitoring of biocontamination on technical surfaces in hygiene production is possible.

 

Die Einhaltung und Überwachung von Grenzwerten maximal zulässiger Konzentration an Biokontamination ist in der hygienerelevanten Produktion von zentraler Bedeutung und wird in unterschiedlichen Richtlinien und Standards gefordert. Derzeit verfügbare Prüfverfahren zur direkten Erkennung von Biokontamination auf technischen Oberflächen erlauben lediglich eine bedingte Bestimmung der tatsächlichen Keimzahl. Verfügbare Prüfverfahren zur indirekten Erkennung von Biokontamination auf technischen Oberflächen sind in ihrer Reproduzierbarkeit beschränkt, da sie manueller Handhabung bedürfen.
Auf Basis des nachfolgend detailliert beschriebenen fluoreszenzoptichen Prüfverfahrens können Biokontaminationen in-situ auf technischen Oberflächen erfasst und erkannt werden. Das heißt, Biokontaminationen werden echtzeitig mit Hilfe der Fluoreszenz von Zellinhaltsstoffen detektiert. Durch eine angepasste gerätetechnische Lösung können auftretende Biokontaminationen schnell erfasst und durch anschließende Maßnahmen gezielt reduziert werden.
Ein darauf aufbauendes in-line Monitoring kann als schnelles und wirtschaftliches Prüfverfahren die Qualitätssicherung in der Produktionsüberwachung verbessern. Gleichzeitig wird ein schnelles und zielgerichtetes Ergreifen geeigneter Gegenmaßnahmen ermöglicht.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-25834.html