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Qualitätssicherung und Untersuchung von Kanal-Schlauchlinern mittels zerstörungsfreier Prüfverfahren

 
: Manavipour, Maryam; Sklarczyk, Christoph; Kurz, Jochen Horst; Boller, Christian

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-2524921 (786 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: e439fa6fb87ec53cdd39d91ac5e1420b
Erstellt am: 6.8.2013


Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung. DGZfP-Jahrestagung 2013. CD-ROM : Zerstörungsfreie Materialprüfung, 6. - 8. Mai 2013, Dresden
Berlin: DGZfP, 2013 (DGZfP-Berichtsbände 141-CD)
ISBN: 978-3-940283-49-8
Paper Di.1A.4
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <2013, Dresden>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()
Qualitätssicherung; ZfP

Abstract
Rohrsanierungen und Technologien zur grabenlosen Erneuerung von Abwasserleitungen wurden in den letzten 30-40 Jahren stetig zunehmend eingesetzt. Von der Gesamtlänge des öffentlichen Kanalnetzes in Deutschland waren 2004 ca. 20 % kurz- oder mittelfristig und weitere 21 % langfristig sanierungsbedürftig. Zur Sanierung der schadhaften Kanäle werden insbesondere Renovierungsverfahren in geschlossener Bauweise, d.h. ohne Störungen an der Oberfläche, eingesetzt. Mit einem Anteil von 88 % sind Reliningverfahren die am häufigsten angewandten Renovierungsverfahren. Als Marktführer gilt hier das Schlauchlining-Verfahren. Bei der Qualitätssicherung und Zustandserfassung der Schlauchliner ist nach dem Einbau eine Beschädigung der eingesetzten Materialien zu vermeiden. Die dazu notwendigen Inspektionsverfahren sollten im Vergleich zur manuellen Inspektion schnell und automatisierbar sein. Ein hierfür geeignetes zerstörungsfreies Prüfverfahren (Mikrowellenverfahren) und erste mit diesem Verfahren an Schlauchlinern erzielte Ergebnisse werden vorgestellt. Um ein räumlich hoch aufgelöstes Bild der Schlauchlinerproben zu erhalten, wurden Mikrowellen im Frequenzbereich 75 GHz - 100 GHz in berührungsloser Weise (Freiraum) im Reflexionsmodus eingesetzt. Hierzu wurde ein vektorielles Netzwerk-Analysatorsystem (VNWA) verwendet, das eine genaue und breitbandige Messung ermöglicht. Damit konnten künstliche Defekte mit verschiedenen Durchmessern und Tiefen detektiert werden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-252492.html