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Das Leistungspotential von DPWS für Service-orientiertes Ubiquitäres Computing

 
: Hilbrich, Robert
: Fabiunke, Marko

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-2497451 (2.8 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: d8e2420d2f0b3a9ce1e86b9e25100521
Erstellt am: 16.7.2013


Berlin, 2009, X, 109 S.
Berlin, Univ, Dipl.-Arb., 2009
Deutsch
Diplomarbeit, Elektronische Publikation
Fraunhofer FOKUS ()
embedded SOA; Devices Profile for Web Services (DPWS); performance evaluation; body area network

Abstract
Mit der zunehmenden Durchdringung des Alltags mit intelligenten Computersystemen liegt ein großes Potential für Innovationen in der engeren Integration der bereits bestehenden Anwendungen auf diesen Geräten. Neben den hohen technischen Anforderungen der dafür erforderlichen Vernetzung, ist auch die Entwicklung der notwendigen Software mit komplexen Herausforderungen konfrontiert. Die Realisierung von ubiquitären Anwendungen erfordert Flexibilität, Dynamik und Interoperabilität auf einer technischen Plattform, die durch eingeschränkte Ressourcen gekennzeichnet ist. In dieser Diplomarbeit wird die Realisierung der ubiquitären Anwendungen durch Web Services auf eingebetteten Geräten mit dem Devices Profile for Web Services (DPWS) untersucht. Nach einer vergleichenden Analyse der Anforderungen einer ubiquitären Software mit den Fähigkeiten des Devices Profile for Web Services, wird empirisch ermittelt, welcher Grad an Dynamik, Flexibilität und Performance mit diesem Ansatz bereits heute erreicht werden kann. Grundlage für diese Analyse ist die Messung von Latenzen für Interaktionen zwischen Web Services auf eingebetteten Geräten. Die Ergebnisse zeigen, dass noch nicht alle Anforderungen einer ubiquitären Software durch DPWS erfüllt werden können. Trotzdem besitzt DPWS durch seine Stärken bei der interoperablen Interaktion zwischen heterogenen Geräten und der dynamischen Bestimmung von Standortinformationen zur Laufzeit ein großes Innovationspotential in verschiedenen Anwendungsbereichen. Allerdings schlägt sich die erreichte Dynamik und die lose Kopplung auch in längeren Latenzen nieder, so dass Web Services ihren Einsatz als Middleware nicht allein durch ihre Performance begründen können.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-249745.html