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Gestaltung der Produktionsorganisation mit Modell- und Methodenbausteinen

 
: Kühling, M.
: Kuhn, A.

:
Volltext (PDF; )

Dortmund, 2000, 248 S.
Dortmund, Univ., Diss., 2000
Deutsch
Dissertation, Elektronische Publikation
Fraunhofer IML ()
Modellierung; Gestaltung; Organisation; Produktion; Methode; Modell; Baustein; System; Produktionsorganisation; soziotechnische Systeme; Prozeßmodellierung

Abstract
Fällt den Unternehmen die Benennung und Beschreibung einzelner Komponenten und Faktoren ihres Erfolges noch relativ leicht, ergeben sich in der betrieblichen Praxis bei der Beschreibung von Zusammenhängen (Relationen zwischen einzelnen Einflußfaktoren) oder Kombinationen einzelner Faktoren oftmals Probleme. Weiterführende Erklärungen für bestimmte Sachverhalte und daraus abgeleitete Entscheidungshilfen sind dagegen nur noch für einzelne Teilaspekte oder Spezial- bzw. Idealfälle bekannt und können nur noch von Spezialisten gehandhabt werden.
Um dieser Entwicklung zu begegnen, verbindet die in dieser Arbeit entwickelte Konzeption allgemeingültige Modelle soziotechnischer Systeme, die als Bausteine ausgearbeitet sind, mit einer angepaßten Sammlung von Methodenbausteinen in einer kombinierten Vorgehensweise. Die Konzeption liefert dazu zunächst eine umfassende Struktur zur Sammlung der Modell- und Methodenbausteine für die Gestaltung der Produktion. Die anschließend dargestellten Bausteine werden dem Anwender dann aus einem strukturierten 'Baukasten' angeboten. Der Anwender kann diese Bausteine im Rahmen seiner unternehmensspezifischen Gestaltungsaktivitäten intuitiv, einfach und effizient nutzen, um spezifische Lösungen zu erarbeiten, ohne dabei selbst über umfangreiches Modellierungs-Know-how verfügen zu müssen.
Die Anwendung in der Praxis hat gezeigt, daß sich bei der aktiven Entwicklung unternehmensspezifischer Gestaltungslösungen vor allem in den folgenden Punkten Vorteile gegenüber herkömmlichen Ansätzen ergeben:
Kostenreduzierung durch eine bewährte Vorgehensweise bei der Gestaltung komplexer Systeme.
Schnellere Problemlösung während der Projektarbeit durch Zugriff auf eine einheitliche, integrierte und breit angelegte Modellierungsumgebung sowie erprobte Verfahren und Techniken.
Vorgehenssicherheit für alle an der Projektarbeit beteiligten Personen durch eine umfassende und geschlossen anwendbare Modellierungsumgebung und Methodenbausteine.
Risikominimierung durch konsequentes Prototyping auf einer breiten Akzeptanzbasis.
Eine einheitlich strukturierte Dokumentation, die sowohl Projektablauf als auch Ergebnisse beschreibt.
Abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten unterschiedlicher Hierarchieebenen und dadurch verbesserte Zusammenarbeit.
Beliebige Anpaßbarkeit durch das Konzept der Modell- und Methodenbausteine.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-24666.html