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Stabilität der tatsächlichen Schadenssumme gegen eine Variation des Kollektivumfangs, der Kerbschärfe und des Kollektivhöchstwertes am Beispiel der warmausgehärteten Knetlegierung ALMgSi 1

 
: Werner, S.; Sonsino, C.M.; Bacher-Höchst, M.

:

Materialwissenschaft und Werkstofftechnik 31 (2000), Nr.7, S.589-597
ISSN: 0933-5137
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz
Fraunhofer LBF ()
Stabilität; Schadenssumme; Kollektivhöchstwert; Kollektivumfang; Kerbschärfe; Knetlegierung; Schadensakkumulation; Werkstoff; Probestab; Versuchsergebnis; Lebensdauer; Schwingfestigkeitsversuch; Beanspruchung

Abstract
Bei der betriebsfesten Auslegung von Bauteilen mit Hilfe der Schadensakkumulation spielt die Schadenssumme D eine große Rolle. Wird für die Schadenssumme der theoretische Wert D=1 angenommen, liegt die berechnete Lebensdauer häufig auf der unsicheren Seite. Deshalb sollte für die rechnerische Auslegung von Hydraulikgehäusen aus Aluminium die anzunehmende tatsächliche Schadenssumme bestimmt werden. Die Untersuchung basiert auf Schwingfestigkeitsversuchen mit verschieden gekerbten Proben unter Belastung mit konstanten Amplituden und verschiedenen gaußnormalverteilten Teilfolgen. Die Schadensakkumulation wurde nach der Miner-Regel und drei Modifikationen durchgeführt: Miner-Haibach, Miner elementar (Corten-Dolan) und Miner-Liu/Zenner. Die Ergebnisse zeigten ein unterschiedliches Verhalten hinsichtlich einer Variation der Teilfolgelänge, der Kerbschärfe und des Belastungshorizontes. Die Modifikation der Miner-Regel nach Haibach weist bei dem vorliegen Werkstoff die größte Stabilität in Bezug auf die Kerbschärfe im die Teilfolgenlänge auf.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-2465.html