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Partikuläre Reinigungseffizienz von Reinigungsautomaten

Vortrag gehalten auf der Lounges 2013/Vision Pharma 2013, 5. bis 7. Februar 2013, Karlsruhe; Vortrag Session 37: IPA - Reinheitstauglichkeit & Contamination II, 5.2.2013
 
: Kreck, Guido

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Präsentation urn:nbn:de:0011-n-2342864 (1.4 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 3cf770af0854cce5f3ceb5ebc1a25610
Erstellt am: 22.3.2013


2013, 27 Folien
Messe "Lounges" <2013, Karlsruhe>
Messe "Vision Pharma" <2013, Karlsruhe>
Deutsch
Vortrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
Reinigungsautomat; Reinigungseffizienz; EUMINAfab; Reinigung; Partikel; Medizintechnik

Abstract
Reinigungs- und Desinfektionsautomaten werden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt, auch in Bereichen, in denen partikulärer Reinheit eine besondere Bedeutung zukommt, wie der industriellen Teilereinigung in und für den Reinraum. Hier haben Anwender teilweise sehr spezifische Reinheitsanforderungen. Bisher ist für den Einsatz in den meisten Bereichen, so auch der Medizintechnik, eine Absicherung der Reinigungseffektivität über eine bestandene visuelle Kontrolle nach einem Reinigungsvorgang mit vorhergehender Testanschmutzung ausreichend. Zur weiteren Absicherung dieser qualitativen Kontrolle kann noch ein in gewissem Maße quantitative Aussagen liefernder Proteintest zum Einsatz kommen. Von der Übertragbarkeit des mit dieser Vorgehensweise ermittelten Reinigungsnachweises kann allerdings nicht generell ausgegangen werden. Vor allem für die Verwendung zu Reinigungszwecken im Reinraum bestehen seitens der Anwender hohe Anforderungen hinsichtlich der Abreinigungseffektivität von kleinsten Partikeln, die für gewöhnlich eine große Herausforderung für einen Reinigungsprozess darstellen und bisher für die Reinigungsaussagen nicht quantitativ belegt werden können. Da quantitative Erkenntnisse über die partikuläre Reinigungseffizienz der Reinigungsautomaten für viele Reinraumanwender ein wichtiges Entscheidungskriterium darstellt, wurde im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes (EUMINAfab) die partikuläre Reinigungseffektivität auf Wafern und anderen Substraten, bspw. Glas, ermittelt. Um nicht eine Unzahl von Parametern (Material, Partikelart- und größe etc.) testen zu müssen, wurde auch eine Übertragbarkeit von partikulären Reinigungsergebnissen über die Partikelhaftkraft, die zur Reinigung überwunden werden muss, untersucht und bewertet.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-234286.html