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Mit Wertstromdesign zur schlanken Fabrik - Wertstromorientierte Fabrikplanung

 
: Erlach, Klaus

:
Präsentation urn:nbn:de:0011-n-2232258 (5.9 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: e2aa9fffa4792c97364d86e6d2dab5f7
Erstellt am: 8.1.2013


Verl, Alexander (Hrsg.); Bauernhansl, Thomas (Hrsg.) ; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart; Verein zur Förderung Produktionstechnischer Forschung e.V. -FpF-, Stuttgart:
Gestaltung zukunftsfähiger Fabriken : Komplexität verringern - Erweiterungfähigkeiten integrieren. Fraunhofer IPA Fabrikforum, 29. November 2012, Stuttgart
Stuttgart, 2012 (Fraunhofer IPA Fabrikforum F 275)
S.7-30, 46 Folien
Fabrikforum "Gestaltung zukunftsfähiger Fabriken" <2012, Stuttgart>
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Fabrikforum) <2012, Stuttgart>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
lean production; Schlanke Fabrik; VDI 5200; Wertstromanalyse; Wertstromdesign WSD; Fabrikplanung; VDI Richtlinie; Anlagenplanung

Abstract
Der Vortrag zeigt einleitend das Planungsvorgehen in sieben Phasen nach der neuen VDI-Richtlinie 5200 "Fabrikplanung", die der Autor federführend mit verfasst hat. Daran anschließend werden die ersten drei Phasen detaillierter betrachtet.
In der ersten Phase der Zielfestlegung sind zunächst die strategisch relevanten Rahmenbediungungen der Fabrik zu untersuchen. Darauf aufbauend erfolgt unter Berücksichtigung identifizierter Erfolgsmerkmale die Festlegung von Fabrikzielen. Dabei sind insbesondere auch die Zielkonflikte zu betrachten, die sich beispielsweise aus dem klassischen Dilemma der Produktionsplanung ergeben.
In der zweiten Phase der Grundlagenermittlung steht die Effizienz der Analysemethoden im Mittelpunkt. Das bevorzugte Vorgehen beginnt dabei mit der Bildung von Produktfamilien nach Merkmalen, Ablaufschemata oder Sankey-Diagrammen. Mit der Wertstromanalyse kann der Produktionsablauf einschließlich seiner Verbesserungspotentiale hinsichtlich Dynamik und Kapazitätsabstimmung erfasst werden. Das dritte Verbesserungspotential ergibt sich aus den Möglichkeiten zur Flächenverdichtung und zur Erschließung und Nutzung des Gebäudebestandes.
In der dritten Phase der Konzeptplanung zur Gestaltung einer schlanken Fabrik erfolgt zunächst eine Segmentierung nach Ablauffolgen oder Teileklassen. Anschließend erfolgen die Kapazitätsauslegung mit Auswahl und Gestaltung der erforderlichen Betriebsmittel, was den Flächenbedarf impliziert, die Ablaufverbesserungen nach den acht Gestaltungsrichtlinien des Wertstromdesigns zur Erhöhung der Fabrikdynamik sowie schließlich die räumliche Anordnung der Betriebsmittel in idealen Lean-Layouts mit Flächenverdichtung. dabei spielen die Trennung logistischer und wertschöpfender Tätigkeiten sowie die richtige Auswahl von Materialflussstrukturen die entscheidende Rolle. Die Konzeptplanung schließt mit der Realplanung in Varianten und deren vergleichender Bewertung mit einer Nutzwertanalyse.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-223225.html