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Individualisierung eines virtuellen Thermoregulationssystems zur thermischen Komfortbewertung in Innenräumen

 
: Wölki, Daniel

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-2214774 (415 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: ef83c0e0e451f3cb29c30d9368de0a05
Erstellt am: 16.2.2013


International Building Performance Simulation Association -IBPSA-, German Speaking Chapter:
BauSIM 2012. Gebäudesimulation auf den Größenskalen Bauteil, Raum, Gebäude, Stadtquartier : Vierte deutsch-österreichische IBPSA Konferenz; 26. - 28. September 2012, Universität der Künste Berlin; Tagungsband
Ghent: IBPSA, 2012
S.400-406
BauSIM Konferenz <4, 2012, Berlin>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Um die Klimawirkung auf Menschen in Gebäuden unter inhomogenen oder gar zeitlich veränderlichen Randbedingungen ganzheitlich zu verstehen, ist es erforderlich, die dabei ablaufenden, dynamischen Thermoregulationsprozesse im menschlichen Körper und deren komplexe Zusammenhänge zu untersuchen. Hierzu existieren zahlreiche mathematische Modellansätze in der Literatur, welche jedoch in der Regel für einen standardisierten Menschen männlichen Geschlechts kalibriert sind. Der Forschungsansatz liegt deshalb auf der Anpassung der physiologischen Seite eines virtuellen menschlichen Thermoregulationssystems um die Übertragbarkeit des Modells auf andere morphologische Gruppen zu ermöglichen. Die Hautoberfläche repräsentiert dabei die Schnittstelle zwischen Mensch und Umgebungsklima und ist ein wichtiger Indikator für die thermoregulatorische Aktivität des Körpers. Die daraus resultierenden Hautoberflächentemperaturen dienen als Inputparameter für Komfortmodelle zur lokalen und globalen Komfortbestimmung.

 

Holistically understanding the impact of inhomogeneous and time dependent indoor climatic effects on human beings requires the investigation of associated dynamic human thermoregulatory processes and their complex correlations. In this context several mathematical model approaches have been proposed in literature, which generally account for a standard human being of male gender. The research approach in this paper therefore focuses on the adaptation and parametrization of the physiological part of a virtual human thermoregulatory system in order to represent different morphological groups of people. In this regard, the skin surface represents the interface between the human body and its thermal surrounding and reflects the activity of the human thermoregulatory system through changing skin surface temperatures. Such temperatures are further used as input parameters for local and global thermal comfort prediction modeling.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-221477.html