Fraunhofer-Gesellschaft

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Erzeugung im Wandel - Chancen der Smart-Grid-Technologien

Aus der Rubrik "Intelligente Stromnetze". Schriftlicher Management-Lehrgang in 6 Lektionen
 
: Wittwer, C.; Stillahn, T.

Düsseldorf: Euroforum, 2010, 71 S.
Deutsch
Buch
Fraunhofer ISE ()
Elektrische Energiesysteme; Systemintegration und Netze – Strom; Wärme; Gas; Regenerative Stromversorgung; IKT für Komponenten im Smart Grid; Dezentrale; netzgekoppelte Energiesysteme (Smart Grids)

Abstract
Deutschlands Energieversorgung befindet sich im Wandel von einer zentralen hin zu einer dezentralen Struktur. Begünstigt durch legislative Maßnahmen steigt der Anteil fluktuierender/dezentraler Erzeugung stark an. In diesem komplexen Umfeld ergeben sich zahlreiche Herausforderungen, innovative Konzepte und Lösungen für unser zukünftiges Energiesystem. Aber auch wesentliche neue Chancen ökonomischer und ökologischer Art ergeben sich, indem Erzeugungsanlagen, Netzkomponenten, Verbrauchsgeräte und Nutzer des Energiesystems verstärkt intelligent miteinander vernetzt werden. So soll ein marktorientiertes, serviceorientiertes und dezentral organisiertes System entstehen, in dem interaktive Optimierungsmöglichkeiten und neue Energiedienstleistungen geschaffen werden können. Zentral ist in diesem Zusammenhang die Herausforderung, eine Integrationsebene zwischen betriebswirtschaftlichen Anwendungen und dem physikalischen Netz zu schaffen.

Durch einen Fokus auf eben diese technischen Grundlagen im Kontext der Netzintegration dezentraler/fluktuierender Erzeugung sowie der darauf aufbauenden energiewirtschaftlichen Konzepte erhalten Sie einen tiefen Einblick in die aktuell intensiv diskutierten Smart-Grid-Technologien und die hiermit verbundenen Chancen. Im Anschluss an eine Einführung in die im Wesentlichen auf dem Leitszenario 2009 basierte Entwicklung unserer zukünftigen Energieversorgung erfolgt ein kompakter Einblick in die technischen Zusammenhänge der Netzintegration fluktuierender/dezentraler Erzeuger. Die Schwerpunkte dieses Abschnitts konzentrieren sich auf die Netzmodellierung und entsprechende Steuerungsmöglichkeiten. Anschließend wird eine energiewirtschaftliche Perspektive eingenommen, die auf die Vermarktung von Energie mit intelligenten Stromnetzen abzielt. In einem letzten Schritt erfolgt ausgehend vom Smart Metering als Schlüsseltechnologie für Smart Grids eine Vorstellung und Diskussion des Einsatzes zeitvariabler Tarife zwecks optimierter Betriebsführung von Verteilnetzen an einem realen Beispiel.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-221129.html