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Endgerätabhängige Visualisierung von dreidimensionalen Geodaten in einem Katastrophenmanagementsystem

 
: Etz, M.
: Lutz, M.; Holweg, D.

Friedberg, 2004, 86 S.
Gießen-Friedberg, FH, Dipl.-Arb., 2004
Deutsch
Diplomarbeit
Fraunhofer IGD ()
3D geographic information systems (GIS); 3D map; generalization; visualization; emergency management

Abstract
In der vorliegenden Arbeit wurde ein Visualisierungssystem zur Darstellung dreidimensionaler Geodaten in einer Karte entwickelt. Dieses System ermöglicht es, durch Anwendung kartographischer Gestaltungsmittel die Darstellung der Objekte innerhalb der Karte zu optimieren. Die für einen Nutzer relevanten Objekte werden optisch hervorgehoben, für ihn uninteressante Informationen werden herausgefiltert. Dadurch wird es dem Nutzer ermöglicht, für ihn relevante Daten in kürzester Zeit aus der Karte abzuleiten. Die Optimierung der Daten erfolgt dabei sowohl unter Berücksichtigung der vom Nutzer erwünschten thematischen Aussage der Karte als auch unter Berücksichtigung des von ihm zur Visualisierung verwendeten Endgeräts. Dabei werden kartographische Abstraktionsverfahren dazu genutzt, gewünschte Objekte zu betonen und irrelevante Objekte durch Vereinfachung zu minimieren. Die entwickelte Plattform bildet hierbei die Grundlage für den Einsatz verschiedener Algorithmen zur Abstraktion der Kartenobjekte. Durch Verwendung offener Protokolle und Sprachen zur Generierung und Visualisierung der Karte wird die Systemunabhängigkeit zwischen den einzelnen beteiligten Komponenten erzielt. Der Nutzer des Servers ist also nicht an ein bestimmtes Endgerät oder an die Installation spezifischer Software gebunden. Sowohl der Zugriff auf den Server als auch die Darstellung der Karte ist für mehrere Kategorien von Endgeräten realisiert worden. Es wurde ermöglicht, die dreidimensionale Karte sowohl auf performanten stationären PCs als auch auf leistungsärmeren mobilen Endgeräten darzustellen. Weiterhin wurde eine strikte Trennung zwischen den Datenquellen und der Visualisierungsplattform geschaffen. Mit Ausnahme einer definierten Schnittstelle arbeitet die Visualisierungsplattform unabhängig von der darunter liegenden Datengrundlage. Durch diese Trennung der einzelnen an der Visualisierung beteiligten Schichten wurde die strukturelle Unabhängigkeit und somit die Austauschbarkeit und Erweiterbarkeit der einzelnen Komponenten realisiert.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-21999.html

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