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Bestandsaufnahme und Zustandsanalyse von Bauwerken mit zerstörungsfreien Prüfverfahren

 
: Boller, Christian

:
Preprint urn:nbn:de:0011-n-2143778 (646 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 6897e5e39d3ef56c642076a929a6e1c5
Erstellt am: 27.9.2012


Sedlbauer, Klaus (Hrsg.) ; Fraunhofer-Allianz Bau:
Innovationen für die Baubranche : Beispiele aus Forschung und Entwicklung
Stuttgart: Fraunhofer Verlag, 2012
ISBN: 3-8396-0345-5
ISBN: 978-3-8396-0345-1
S.121-131
Deutsch
Aufsatz in Buch, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()
Zustandsüberwachung; zerstörungsfreie Zustandsuntersuchung; Gebäude

Abstract
Die zerstörungsfreie Prüfung im Bauwesen ist ein vergleichsweise junges Teilgebiet der industriellen ZfP, das noch eine ganze Reihe von Entwicklungspotential bietet. Nicht nur deshalb, sondern auch aufgrund der alternden Infrastruktur stellt die ZfP hier einen Wachstumsbereich dar. Ein weiterer Aspekt ist die Verwendung neuer Baustoffe, die prüftechnisch neue Konzepte erfordern. Überall dort, wo Zustandserfassung, Schadensdiagnose und Qualitätssicherung erforderlich sind, will man dies möglichst zerstörungsfrei umsetzen. Für Infrastrukturbauwerke des Verkehrs gibt es rechtliche Rahmenbedingungen, die eine regelmäßige Zustandserfassung vorschreiben. Erforderlich ist dies ebenfalls bei allen Bauwerken der Versorgungsinfrastruktur und teilweise dort gesetzlich vorgeschrieben. Die Entwicklungsstrategie des Fraunhofer IZFP zielt darauf ab, die ZfP mit Zustandsbewertungen zu verknüpfen. Relevant sind die Entwicklungen auch für die zunehmende Zahl an Public Private Partnership (PPP) Projekten bei Infrastrukturbauwerken, da hier der Baulastträger auch die komplette Erhaltung des Bauwerks während der Betriebsdauer umsetzen muss.
Die in diesem Kapitel vorgestellten Entwicklungen stellen einen Ausschnitt aus den aktuellen Arbeitsgebieten des Fraunhofer IZFP im Bereich Bauwesen dar. Einen weiteren zukünftigen Schwerpunkt wird der Bereich Monitoring und Verknüpfung von mehrskaligen Informationen darstellen. An diesen Punkten wird aktuell schon gearbeitet. So stellt die Integration der Ergebnisse der in diesem Kapitel vorgestellten Entwicklungen in digitale Bauwerksmodelle ein neues Arbeitsgebiet dar, in dem es um die Verknüpfung von Informationen von verschiedenen Skalen geht. Aber auch im Bereich Bauwerksmonitoring mittels integrierter Sensorik ist noch Entwicklungspotential gegeben.
Wichtig ist ebenfalls, dass die Entwicklungen in die praktische Anwendung überführt werden können. Hierfür müssen zum einen im Bereich Regelwerke und Richtlinien entsprechende Voraussetzungen für die Anwendung geschaffen werden und zum anderen Konzepte für Ausbildung und Schulung. Dafür arbeitet das Fraunhofer IZFP aktiv in den in diesem Kapitel dargelegten Gremien mit. Für die Entwicklung des Bereichs Schulung arbeitet das Fraunhofer IZFP aktuell an neuen Konzepten und Umsetzungsmethoden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-214377.html