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Effektive Sicherstellung der Teilequalität durch integrierte Partikel-Überwachung

Vortrag gehalten auf den ZVO-Oberflächentagen, 23. September 2011, Düsseldorf
 
: Rochowicz, Markus

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Präsentation urn:nbn:de:0011-n-2093640 (985 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 061f20d44f9548e70ec8530b23fcffc7
Erstellt am: 2.8.2012


Düsseldorf, 2011, 20 Folien
Zentralverband Oberflächentechnik (ZVO Oberflächentage) <2011, Düsseldorf>
Deutsch
Vortrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
Bauteilsauberkeit; Sauberkeit; Sauberkeitsprüfung; technische Sauberkeit; VDA 19; Fertigung; Bauteil; Reinheit; Automobilindustrie

Abstract
Die Reinigung von Zwischen- und Enderzeugnissen ist ein wesentlicher Bestandteil in der Fertigung in der Automobilzulieferindustrie. Die Überwachung der Reinigungsanlagen ist unerlässlich für einen stabilen Betrieb der Teile-Reinigungsanlagen. Durch entsprechende Verfahren lässt sich etwa die Dosierung des Reinigungsmediums optimieren, ohne eine Beeinträchtigung der Reinigungsleistung. Diese Überwachungssysteme gibt es jedoch nur zur Kontrolle Waschfähigkeit des Mediums oder dessen Belastung an Fetten und Ölen, eine direkte und schnelle Überprüfung des Partikelgehalts im Reinigungsbad ist derzeit jedoch im Serienmaßstab nicht verfügbar.
Aufgrund dieses Mangels wurden in einem InnoNet-Verbundprojekt, bestehend aus zwei Forschungsinstituten und Firmen aus der Automobilindustrie, zwei Messsysteme entwickelt, welche die Restschmutzpartikel automatisiert und kontinuierlich in Teile-Reinigungsanlagen erfassen. Ziel ist speziell das Erfassen von einzelnen großen Partikeln in der Anlage (sog. Killerpartikeln), da diese die Qualität der Bauteile in hohem Maße beeinträchtigen und zu Reklamationen führen. Mit Hilfe dieser Partikel-Überwachung kann ein Monitoring-System implementiert werden, zur Sicherstellung der Sauberkeitsqualität, bei optimierten Reinigungszyklen und Filterstandzeiten. Dies bietet somit die Möglichkeit eines effizienten Betriebs der Reinigungsanlage, mit einer einfachen Kontrolle, welche nicht wie bisher im Labor, sondern in der Fertigung direkt erfolgt.
In diesem Beitrag sollen die entwickelten Partikel-Messsysteme und Monitoring-Strategien anhand praktischer Messungen an Teile-Reinigungsanlagen im industriellen Einsatz vorgestellt werden. Es wird aufgezeigt wie mit diesen Verfahren Prozessschwankungen und Betriebsstörungen, bspw. durch Änderungen bei der vorgelagerten mechanischen Bearbeitung oder durch defekte Filter, erkannt werden können, bevor unzureichend gereinigte Bauteile zum Kunden geliefert werden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-209364.html