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Neue Ansätze bei der Nutzung von phenolischen und polyphenolischen Naturstoffen in der Holzwerkstoffherstellung

 
: Roffael, E.; Dix, B.; Peek, R.-D.; Leithoff, H.; Behn, C.

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.:
Nachwachsende Rohstoffe für die Chemie : 8. Symposium am 26. und 27. März 2003, Hörsaalzentrum der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Münster: Landwirtschaftsverlag, 2003 (Schriftenreihe "Nachwachsende Rohstoffe" 22)
ISBN: 3-7843-3237-4
S.323-340
Symposium Nachwachsende Rohstoffe für die Chemie <8, 2003, Tübingen>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer WKI ()
Kiefer; Kernholz; phenolische und polyphenolische Inhaltsstoffe; Spanplatte; Platteneigenschaft; pine; heartwood; phenolic and polyphenolic extractive; particleboard; board properties

Abstract
Die Widerstandsfähigkeit einer Holzart gegenüber dem biologischen Abbau wird als natürliche Dauerhaftigkeit bezeichnet und beruht auf bestimmten Inhaltsstoffen, die hauptsächlich im Kernholz vorkommen. Die Ergebnisse von Untersuchungen zum Einsatz des Kernholzes der Kiefer (Pinus sylvestris) bei der Herstellung von Spanplatten mit feuchtebeständiger Verleimung und hoher Resistenz gegen holzerstörende Pilze werden beschrieben. Ferner wird der Einfluss einer Wechselwirkung zwischen den phenolischen und polyphenolischen Inhaltsstoffen des Kernholzes und verschiedenen formaldehydhaltigen Bindemitteln auf die Platteneigenschaften aufgezeigt. Das Kernholz der Kiefer führt bei der Verleimung mit Harnstoff-, Phenol- und Tannin formaldehydharzen zu Holzspanplatten mit niedriger Formaldehydabgabe, Dickenquellung und Feuchteaufnahme sowie mit einer höheren Querzugfestigkeit als die entsprechenden Splintholzspanplatten. Mit Phenolformaldehydharz hergestellte Kernholzspanplatten weisen eine hohe biologische Resistenz auf.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-20432.html