Fraunhofer-Gesellschaft

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ZFP und Bruchmechanik - Wie kann die bruchmechanische Aussage zum Versagensrisiko durch ZFP-Information verbessert werden? - Wo stehen wir?

 
: Dobmann, Gerd; Cioclov, Dimitru Dragos; Kurz, Jochen Horst

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-2039535 (329 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 9a351fa953ffff4c671485d463479da4
Erstellt am: 21.5.2015


Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung. DGZfP-Jahrestagung 2011. CD-ROM : Zerstörungsfreie Materialprüfung, Bremen, 30. - 1. Juni 2011
Berlin: DGZfP, 2011 (DGZfP-Berichtsbände 127-CD)
ISBN: 978-3-940283-33-7
Paper Di.2.A.1, 11 S.
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <2011, Bremen>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()
failure assessment diagram (FAD); Werkstoffkenngröße; ZfP

Abstract
Ein Ansatz, um bruchmechanisch das Versagensrisiko abzuschätzen, stützt sich auf das Failure Assessment Diagram (FAD). Dieses Bewertungswerkzeug ist in den internationalen Standards und Regelwerken anerkannt. Algorithmische Lösungen existieren für deterministische, wie auch stochastische, also probabilistische Bewertungen. Der ZFP-Fachmann lernt daraus, dass neben der Information über die Fehlstelle in der Komponente, die als Verursacher eines möglichen Versagens von der ZFP identifiziert wurde, auch Werkstoffkenngrößen einen wesentlichen Einfluss haben. Die Fehlstelle mit ihrer Geometrie bestimmt gemeinsam mit der anliegenden Last den Spannungsintensitätsfaktor. Da er mittels analytischer Modelle oder FEAnalyse berechnet wird, sollte die Fehlergeometrie, wegen der Fehlerfortpflanzung bei der Modellrechnung, so genau wie möglich durch die ZFP bestimmt werden. Die ZFP kennt diese Forderung und versucht Rekonstruktionsverfahren wie in der medizinischen Diagnostik zu entwickeln. Werden jedoch ebenso die anderen Einflussgrößen der bruchmechanischen Bewertung analysiert, so muss in der Fehlerumgebung, am besten z.B. an der Rissspitze, die kritische Spannungsintensität (Risswiderstand, Bruchzähigkeit) K1C, die Streckgrenze Rp0,2, die Zugfestigkeit Rm und der Spannungszustand bekannt sein. Er setzt sich aus Last- und Eigenspannungen zusammen. Der Beitrag diskutiert den Einfluss der Parameter auf das Versagensrisiko durch eine Analyse der Empfindlichkeit mittels Parametervariation.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-203953.html