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Master zur Simulatorkopplung via FMI

 
: Clauß, Christoph; Arnold, Martin; Schierz, Tom; Bastian, Jens

:
Preprint urn:nbn:de:0011-n-1959628 (311 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 5fc0253b6711b193f1886b549e4cfff6
Erstellt am: 8.3.2012


Liu-Henke, X. (Hrsg.):
ASIM-Konferenz STS/GMMS 2012. Simulation technischer Systeme. Grundlagen und Methoden in Modellbildung und Simulation : Wolfenbüttel, 23. und 24. Februar 2012
Vienna: ARGESIM-Verl., 2012 (ASIM-Mitteilung AM 140)
ISBN: 978-3-901608-39-1
S.57-70
ASIM-Treffen der Fachgruppen "Simulation technischer Systeme" und "Grundlagen und Methoden in Modellbildung und Simulation" <2012, Wolfenbüttel>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IIS, Institutsteil Entwurfsautomatisierung (EAS) ()

Abstract
Die Kopplung von Simulationswerkzeugen erfordert den Datenaustausch wie auch die Synchronisation, d.h. die geeignete Definition von Kommunikationszeitpunkten, an denen dieser Datenaustausch erfolgt. Die Kommunikation mit den Simulatoren, die Bereitstellung von deren Eingangsdaten und die Ansteuerung (Start, Stop, Fehlerverwaltung) unterliegen einem übergeordneten Master-Algorithmus. Mit dem Functional-Mock-Up-Interface (FMI)-Standard wurde eine Schnittstelle für die Kopplung von Simulatoren definiert, die Datenaustausch und Simulatoransteuerung vereinheitlicht. Für die Entwicklung und Erprobung von Master-Algorithmen wurde im ITEA2-Forschungsprojekt MODELISAR am Fraunhofer IIS EAS Dresden in enger Zusammenarbeit mit Projektpartnern ein prototypisches Tool für Entwicklung und Test von Master-Algorithmen ("EAS-Master") geschaffen. Weitgehend basierend auf FMI 1.0 gestattet dieser EAS-Master die Kopplung von zwei oder mehreren Simulatoren und bietet je nach Eigenschaften der beteiligten Simulatoren gegenwärtig folgende Verfahren zur Auswahl an: Mit konstanter Kommunikationsschrittweite eine einfache Abarbeitung ohne Iteration, mit einfacher Fixpunktiteration oder mit Newtonverfahren, sowie mit variabler Kommunikationsschrittweite die einfache Abarbeitung, wobei die Schrittweite durch numerische Fehlerabschätzungen gesteuert wird (Richardson-Extrapolation). Im Beitrag werden die Problematik der Simulatorkopplung und FMI erläutert, sowie der aktuelle Stand des EAS-Masters vorgestellt und an drei Beispielen die Funktionsweise demonstriert. Erweiterungs- und Einsatzmöglichkeiten des EAS-Masters werden diskutiert.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-195962.html