Fraunhofer-Gesellschaft

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Automatisierte Assistenz in Gefahrensituationen - das Projekt sens@home: Technische Anforderungen und Nutzereinbindung

 
: Pflüger, Marius; Kroll, Julia

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Präsentation urn:nbn:de:0011-n-1932164 (495 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: c40fbec19ed237f54b12314ef1f7e9e2
Erstellt am: 7.2.2012


Ambient Assisted Living -AAL-, Deutschland; bruderhaus Diakonie; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart:
Fachtag Mehr Lebensqualität und Autonomie für ältere Menschen durch technische Assistenzsysteme? : Potentiale und Herausforderungen für Dienstleister und Mitarbeiter in der Pflege. 30. September 2011, Stuttgart
Stuttgart, 2011
12 Folien
Fachtag Mehr Lebensqualität und Autonomie für ältere Menschen durch technische Assistenzsysteme <2011, Stuttgart>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
sens@home; Assistenzsystem; Sturzerkennung; Anforderungsanalyse; Sensor; Unfall

Abstract
In diesen Beitrag wird ein sensorbasiertes Sicherheitssystem vorgestellt, welches eine automatische Erkennung von Notsituationen in der alltäglichen häuslichen Umgebung ermöglicht und ohne explizite Bedienung des Benutzers autonom Alarmierungsmaßnahmen einleiten kann. Für die Entwicklung wurde zuerst mithilfe von Workshops, Interviews und Fragebögen mit potentiellen Nutzergruppen eine Anforderungsanalyse durchgeführt und anhand der ermittelten Wünsche und Anforderungen geeignete Sensoren ausgewählt. Hierbei lag der Fokus auf preiswerten und berührungslosen Sensoren, welche eine schnelle Erkennung gewährleisten. Zur Erfüllung der Anforderungen erwiesen sich akustische und optische 3D Sensoren als vielversprechende Lösung. In einem zweiten Schritt wurden anhand praktischer Laborversuche entsprechende Auswertealgorithmen entwickelt, um die Daten der verschiedenen Sensoren zu fusionieren und eine szenenbasierte Unfalldetektion zu entwickeln. Die entwickelte Lösung auf Basis von preiswerten optischen und akustischen Sensoren hat den Vorteil, dass Sie typische Notfälle innerhalb weniger Sekunden automatisch erkennt, ohne Umbaumaßnahmen preiswert in jede Art von Wohnraum integrierbar ist und zudem keinerlei Berührung und Interaktion mit dem Nutzer erfordert. Weiterhin wird ein Großteil der Auswertung bereits im Sensor durchgeführt, wodurch keine Speicherung oder Übertragung von Bilddaten erfolgt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-193216.html