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Internationale Stoffverbote, RoHS, REACh, EuP sowie ElektroG/WEEE in der Praxis

ExFo 2011 Expertenforum Abschlusstagung, 6. Dezember 2011, Stuttgart; Vorausschauendes unternehmerisches Handeln für alle Beteiligten der Elektroindustrie und des Elektroaltgeräte-Recyclings
 
: Verl, Alexander; Bauernhansl, Thomas; Schloske, Alexander
: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart

Stuttgart: FpF - Verein zur Förderung produktionstechnischer Forschung, 2011, 179 S.
Fraunhofer IPA-Tagung, F 250
Tagung "Internationale Stoffverbote, RoHS, REACh, EuP sowie ElektroG/WEEE in der Praxis" <2011, Stuttgart>
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Tagung) <250, 2011, Stuttgart>
Deutsch
Tagungsband
Fraunhofer IPA ()
REACh; RoHS; WEEE; Schadstoffmanagement; Green Manufacturing; Elektroaltgerät; Schadstoff; Kraftfahrzeug; Automobilindustrie; Umweltschutz; Elektroindustrie; elektronisches Gerät; Schwermetall; Chemikalie

Abstract
Das Expertenforum Produktentwicklung und Produktrecycling »Internationale Stoffverbote, RoHS, REACh, EuP sowie ElektroG/WEEE« des Fraunhofer IPA besteht bereits seit 1994. In regelmäßigen Arbeitskreissitzungen wird ein umfassender Überblick über die aktuelle produktbezogene Umweltgesetzgebung gegeben, sowohl der EU als auch weltweit. Mögliche Handlungsstrategien werden aufgezeigt und der Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern zu Best-Practice-Ansätzen gefördert. Im Rahmen der öffentlichen Abschlussveranstaltung des Expertenforums (ExFo) 2011, bieten wir Ihnen einen prägnanten Überblick über die Eckpfeiler der europäischen und weltweiten produktbezogenen Umweltgesetzgebung. Die europäischen Umweltgesetzgebungen (RoHS, WEEE, ElektroG, REACh, ErP), die neue RoHS II (2011/65/EU), aber auch die weltweiten Umwelt- und Compliance-Anforderungen (China-RoHS, China-WEEE, China-ELV und China-EuP, Indien-WEEE/RoHS und Brasilien-RoHS), haben in den letzten Jahren das Agieren der Beteiligten der Elektroindustrie und des Elektroaltgeräte-Recyclings stark verändert. Zusätzlich zu RoHS ergeben sich für viele der betroffenen Unternehmen weitere Pflichten im Rahmen der REACh-Verordnung, insbesondere hinsichtlich der so genannten »Substances of Very High Concern« (SVHC, momentan 53 Stoffe), dem Anhang XIV (Zulassung, 6 Stoffe) und dem Anhang XVII (Beschränkung, 59 Stoffe). Die Europäische Chemikalien-Behörde ergänzt die Kandidatenliste (SVHC) laufend im halbjährlichen Rhythmus. Dies bedeutet einen erhöhten Aufwand für Unternehmen hinsichtlich der Informationsbeschaffung und Informationsweitergabe über verwendete und in Erzeugnissen enthaltene SVHC-Stoffe. Die RoHS II ist am 22. Juli 2011 in Kraft getreten. Die WEEE II befindet sich z. Zt. im Recast-Prozess und steht kurz vor der überarbeiteten Veröffentlichung. Im Rahmen der ErP-Richtlinie werden zunehmend auch Durchführungsmaßnahmen für Produkte, die im industriellen Umfeld genutzt werden, erlassen. Immer mehr Stoffverbote und Ökodesign-Anforderungen werden dabei von außereuropäischen Ländern erlassen und stellen die Hersteller vor neue Herausforderungen. Die Hersteller müssen kontinuierlich und aktiv ihre Prozesse den neuen Anforderungen anpassen und ihre Produkte schadstoffarm und energieeffizient konstruieren. Ziel der Veranstaltung ist es, allen betroffenen Akteuren einen möglichst umfassenden Überblick über die aktuelle Umweltgesetzgebung in der EU zu geben, aber auch weltweit, insbesondere zu RoHS und RoHS II, WEEE und dem Recast der WEEE-RL, REACh und dem Bereich der energieeffizienten Produkte.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-192804.html