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Beschreibung des Bake-Hardening-Effektes bei modernen Karosseriestählen

 
: Müller, Roland; Mütze, Stefan

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Postprint urn:nbn:de:0011-n-1862809 (987 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 8bf9603b6545c92c2b8d98aa2b8f39cf
Erstellt am: 1.12.2011


Neugebauer, Reimund ; Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik -IWU-, Chemnitz:
Karosserien fertigen - nachhaltig und effizient : 22. - 23. November 2011, Chemnitz, CBC 2011
Zwickau: Verlag Wissenschaftliche Scripten, 2011 (Berichte aus dem IWU 59)
ISBN: 978-3-942267-32-8
S.181-199
Chemnitzer Karosseriekolloquium <6, 2011, Chemnitz>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IWU ()
Bake-Hardening-Effekt; Karosseriestähle; Kennwertermittlung; Werkstoffcharakterisierung; Umformtechnik

Abstract
Die Zielstellung der vorgestellten Arbeiten ist die Erarbeitung von Grundlagen zur gezielten Einstellung von Werkstoffverfestigungen in der Blechumformung. Die Untersuchungen finden im Rahmen der Innovationsallianz "Green Carbody Technologies", Verbundprojekt 2 - Performance Presswerk (InnoCaT2), Teilvorhaben: Verfahrens-, Werkzeug- und Anlagenentwicklung und -optimierung unter ressourcenrelevanten Gesichtspunkten, Teilprojekt 2.1.1: Ausnutzung und Verbesserung der Bake-Hardening- und Work-Hardening-Effekte statt. Das Umformvermögen der Werkstoffe soll bei verschiedenartigen Beanspruchungen (Lastpfaden) unter Berücksichtigung der Festigkeitsanforderungen an die Bauteile sowie der Verformungsreserven bei einer Crashbeanspruchung betrachtet werden. Zu berücksichtigen sind dabei sowohl die Werkstoffverfestigungen während des Umformvorganges (Work-Hardening) als auch während einer anschließenden Wärmebehandlung im KTL-Prozess (Bake-Hardening). Dazu ist es erforderlich, das Werkstoffverhalten umfassend experimentell zu ermitteln und spezifische, unter realen Prozessbedingungen ermittelte Kennwerte für unterschiedliche Simulationsprogramme detailliert zur Verfügung zu stellen. Ziel dabei ist es, die benannten Effekte bereits bei der Bauteilauslegung bewusst zu nutzen und somit ein bisher nicht aktiv genutztes Potenzial zur effizienten Nutzung von Ressourcen auszuschöpfen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-186280.html