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Computer-assistierte Diagnostik (CAD) für die Kolposkopie: Unterscheidung von Low-Grade, High-Grade und Tumor-Läsionen der Cervix uteri

 
: Mehlhorn, G.; Münzenmayer, C.; Benz, M.; Kage, A.; Koch, M.; Beckmann, M.; Wittenberg, T.

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Endoskopie heute 24 (2011), Nr.1, Paper P1
ISSN: 0933-811X
ISSN: 1439-2577
Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und Bildgebende Verfahren (Kongress) <41, 2011, München>
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz, Konferenzbeitrag
Fraunhofer IIS ()

Abstract
Mit ca. 500.000 Neuerkrankungen p.a. ist das Zervixkarzinom weltweit die zweithäufigste Tumorerkrankung der Frau. Das mittlere Alter an einem Zervixkarzinom zu erkranken, ist relativ niedrig und liegt bei 52 Jahren. Die Diagnose einer zervikalen Präkanzerose wird am häufigsten bei Frauen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren gestellt. Die Diagnostik zervikaler intraepithelialer Läsionen der Cervix uteri stützt sich in erster Linie auf die Zytologie, dem Erfahrungsschatz der Untersucher in der Kolposkopie und letztlich auf die Histologie. Allerdings wird für die kolposkopische Untersuchung eine hohe Sensitivität von 86% in Kombination mit einer sehr geringen Spezifität von 30% angegeben. Wird zwischen gesunden und leicht- oder schwergradig verändertem Gewebe differenziert, erreicht die Kolposkopie eine Sensitivität von nur 61% mit einer Spezifität von 94%. Basierend auf diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob sich eine differenzierte Diagnostik der cervikalen Neoplasien durch die Ergänzung einer semi-automatischen Auswertung von kolposkopischen Bildern im Kontext einer Computer-Assistierenden Diagnostik (CAD) verbessern lässt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-179418.html