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Ein neues Prüfsystem für die Korrosionsprüfung von Gaspipelines mit kombinierter Ultraschall-, Wirbelstrom- und Streuflussmessung

 
: Willems, H.; Niese, F.; Jaskolla, B.; Sickinger, T.; Barbian, O.A.

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Volltext urn:nbn:de:0011-n-1513851 (597 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 1eadea7e55d9bd13de9f5da99ab42fb5
Erstellt am: 28.1.2011


Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung. DGZfP-Jahrestagung 2010. CD-ROM : Zerstörungsfreie Materialprüfung, 10.05.-12.05.2010, Erfurt
Berlin: DGZfP, 2010 (DGZfP-Berichtsbände 122-CD)
ISBN: 978-3-940283-26-9
Poster 47
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <2010, Erfurt>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()
pipeline inspection; gas pipe

Abstract
Für die Innenprüfung von Fernrohrleitungen werden automatisierte Prüfsysteme (sogenannte Prüfmolche) eingesetzt. Zur Erkennung und Vermessung von Materialverlusten (insbesondere Korrosionen) haben sich das Streuflussverfahren und das Ultraschallverfahren bewährt, wobei Letzteres aufgrund der direkten Messung der Restwanddicke eine genauere Tiefenaussage und damit eine zuverlässigere Fehlerbewertung ermöglicht. Während in Flüssigkeitsleitungen das Transportmedium selbst als Ankoppelmedium dient, ist der Einsatz des mit konventionellen, piezoelektrischen Prüfköpfen arbeitenden Ultraschallverfahrens in Gasleitungen nicht ohne weiteres möglich. Um die Vorteile des Ultraschallverfahrens auch für die Prüfung von Gasleitungen nutzbar zu machen, wurde ein Prüfsystem auf EMUS-Basis entwickelt, mit dem Ultraschall über elektromagnetische Wechselwirkungen direkt in der Werkstoffoberfläche erzeugt wird (EMUS-elektromagnetisch angeregter Ultraschall). Da die EMUS-Technik auf der Verwendung von Spulen basiert, wurde ein Sensorsystem entwickelt, das neben der koppelmittelfreien Ultraschallanregung gleichzeitig auch die Erfassung von Streufluss- und Wirbelstromsignalen erlaubt. Durch die synchrone Messung dreier unabhängiger, physikalischer Messgrößen lassen sich deutliche Verbesserungen sowohl bei der Fehlervermessung als auch bei der Anzeigendiskriminierung erzielen. In dem Beitrag wird das neue Sensorkonzept und dessen Realisierung sowie der Aufbau des Prüfsystems beschrieben. Erste Ergebnisse werden vorgestellt und diskutiert.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-151385.html