Fraunhofer-Gesellschaft

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Soziale Dimensionen von Smart Metering am Arbeitsplatz

 
: Betz, M.; Schwartz, T.

:
Postprint urn:nbn:de:0011-n-1331524 (508 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 2fe540416869185a30e27f9e9b2bcc12
Erstellt am: 22.6.2010


Schumann, M.:
Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2010 : MKWI 2010, Göttingen, 23.-25. Februar 2010; Kurzfassungen der Beiträge + 1 CD-ROM (enthält die vollständigen Beiträge im PDF-Format)
Göttingen: Universitätsverlag Göttingen, 2010
ISBN: 978-3-941875-31-9
S.341-352
Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) <2010, Göttingen>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer FIT ()
smart metering; Arbeitsplatz; Energieeffizienz; Transparenz; Büro; energy-awareness

Abstract
Bei wachsendem globalen Energiebedarf und einer zunehmender Verknappung der natürlichen Ressourcen, ist die Zahl von Unternehmen, die den betrieblichen Energiekonsum auf Einsparungspotenziale prüfen und gleichzeitig die Schaffung von nachhaltig energieeffizienten Arbeitsplätzen vorantreiben verhältnismäßig gering. Hinzu kommt, dass die effiziente Nutzung der Energieressource Elektrizität im betrieblichen Alltag dabei häufig der mangelnden Transparenz des Verbrauchs, der resultierenden Kosten und der Wahrnehmung von Effizienzpotenzialen geschuldet ist. Bleibt der tatsächliche Energiekonsum diffus ist eine Bewertung und Optimierung des Ressourceneinsatzes ein diffiziles Unterfangen. Softwaresysteme zur Steuerung von 'intelligenter Messtechnologie am Arbeitsplatz' stellen hierbei einen möglichen Lösungsansatz dar, welcher Verbrauchsinformationen zur Aufdeckung von Einsparpoten-zialen für den Nutzer angemessen visualisiert, um neue Kompetenzen und Handlungsspielräume für einen effizienten Umgang mit Elektrizität zu erschließen. Der Beitrag zeigt anhand einer empirischen Studie über die Anwendung von intelligenter Messtechnologie in einer Organisation, wie in einem Gruppen-Auswertungsworkshop mittels SmartMetering-Messdaten gemeinschaftlich Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz am Arbeitsplatz ausgehandelt wurden und welche Effekte sich im Nachgang des Workshops bezüglich des Energieverbrauchs am Arbeitsplatz eingestellt haben. Die Phänomene auf der sozialen Ebene werden dabei mit Messdaten des Energieverbrauchs vor, unmittelbar nach und in einer längerfristigen Perspektive nach dem veranstalteten Workshop in Relation gesetzt, um die entstehenden Effekte hinsichtlich des tatsächlichen Verbrauchs nachvoll-ziehbar zu machen. Untersuchungsinteresse war es, soziale Aspekte im Zusammenhang mit intelligenter Messtechnologie näher zu beleuchten und zu überprü-fen, welche Nebeneffekte die neu gewonnen Transparenz über den Stromverbrauch hat. Das empirische Material wurde daraufhin untersucht, welche sozialen Interdependenzen sich innerhalb einer Gruppe von Mitarbeitern durch die An-wendung intelligenter Messtechnologie bei Büroarbeitsplätzen ergeben.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-133152.html