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Der Wertstrom zeigt die Klippen im Produktionsablauf

 
: Erlach, Klaus

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-1321391 (2.0 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 2d7b9fbca660d1898556451b18ed3e84
Erstellt am: 26.5.2010


Westkämper, Engelbert (Hrsg.); Verl, Alexander (Hrsg.) ; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart:
Montage in der Krise - Wie geht es weiter in 2010 : Zeitgemäße Planung - zielgerichtete Umsetzung - wirtschaftlicher Betrieb. Fraunhofer IPA Montageforum, 23. Okt. 2009, Stuttgart
Stuttgart: FpF, 2009 (Fraunhofer IPA-Montageforum F 186)
S.74-88
Montageforum "Montage in der Krise" <2009, Stuttgart>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
Produktionsablauf; Wertstrom; Wertstromanalyse; Wertstromdesign; Fließfertigung; one-piece-flow; Taktabstimmungsdiagramm; Montage; Automatisierung

Abstract
Der Beitrag zeigt im ersten Teil die Verbesserungspotentiale, die mit einer Wertstromanalyse erkannt werden können. Aus der Betrachtung der Durchlaufzeit ergibt sich eine Bewertung der Dynamik einer Produktion mit der Kennzahl des Flussgrades. Das Taktabstimmungsdiagramm zeigt Engpässe und Verschwendung durch Überproduktion oder Wartezeiten im Produktionsablauf auf.
Im zweiten Teil werden die acht Gestaltungsrichtlinien des Wertstromdesigns vorgestellt, deren systematische Anwendung zielgerichtet zur Gestaltung eines schlanken Produktionsablaufs führen. Schwerpunkt ist hier die Vermeidung von Verschwendung insbesondere durch eine Neugestaltung der Produktionsplanung und -steuerung. In einer segmentierten Produktion können durch eine laminare Produktionssteuerung mit einheitlichen Freigabeeinheiten bei strikter Einhaltung einer FIFO-Logik und sorgfältiger Auslegung möglichst weniger Kanban-Stufen die Durchlaufzeiten und Bestände drastisch reduziert werden.
Im dritten Teil werden die Grundzüge der Gestaltung einer Fließfertigung beschrieben. Grundidee ist dabei die strikte Trennung von logistischen und wertschöpfenden Tätigkeiten, um jeweils fokusssiert die Produktivität zu steigern. Erster Gestaltungsschritt ist die Festlegung des richtigen Automatisierungsgrades, der eine Mehrmaschinenbedienung zulasssen und die Wandlungsfähigkeit nicht unnnötig einschränken soll. Im zweiten Gestaltungsschritt erfolgt die flächenminimierte und flussorientierte Layoutgestaltung mit Bereitstellogik, zumeist in U-Form. Im dritten Gestaltungsschritt erlaubt das Taktabstimmungsdiagramm die Kapazitätsdimensionierung der Fließfertigung einschließlich der Festlegung der Kapazitätsflexibilität. In einem Mock-up wird die Grobkonzeption schnell und kostengünstig verfeinert.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-132139.html

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