Fraunhofer-Gesellschaft

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Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von Verteilnetzen

 
: Arnold, G.; Degner, T.; Reimann, T.; Strauß, P.

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-1290119 (132 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 6235d1f309636a4b111112013862e94a
Erstellt am: 10.9.2010


Ostbayerisches Technologie-Transfer-Institut e.V. -OTTI-, Regensburg:
25. Symposium Photovoltaische Solarenergie 2010 : 03. bis 05. März 2010 in Bad Staffelstein
Regensburg: OTTI, 2010
ISBN: 978-3-941785-23-6
S.288-296
Symposium Photovoltaische Solarenergie <25, 2010, Bad Staffelstein>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IWES ()

Abstract
Um im Interesse der Allgemeinheit eine stabile und zuverlässige Elektrizitätsversorgung sowie eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, müssen alle an öffentliche Versorgungsnetze angeschlossenen Verbrauchs- und Erzeugungsanlagen so betrieben werden, dass Störungen von Netzbetriebsmitteln oder anderen Kunden weitestgehend vermieden werden. Davon kann ausgegangen werden, wenn die Spannungsqualitätsmerkmale (Spannungsänderungen, Oberschwingungen, Unsymmetrie, Flicker etc.) festgelegte Grenzwerte nicht oder gegebenenfalls nur mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit überschreiten. Vor allem Netzrückwirkungen beeinflussen die o.g. Spannungsqualitätsmerkmale und limitieren somit die Aufnahmefähigkeit der Verteilnetze. Daher sind für den Netzanschluss und Parallelbetrieb die Netzrückwirkungen / Störaussendungen dezentraler Erzeugungseinheiten (wie z.B. Photovoltaik-Anlagen) entsprechend zu begrenzen. Aufgrund der in Verteilnetzen im Vergleich zu Übertragungsnetzen typischerweise deutlich geringeren Kurzschlussleistungen in Verbindung mit dem nicht zu vernachlässigbaren resistiven Anteil der Netzimpedanz, ist die Problematik der Einhaltung des Spannungsbandes hier von besonderer Bedeutung.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-129011.html