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Messergebnisse und Analysen nach zwei Jahren Round-Robin-Test mit Einstrahlungssensoren

 
: Glotzbach, T.; Schulz, B.; Mayer, M.; Vodermayer, C.; Wotruba, G.

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Volltext urn:nbn:de:0011-n-1290063 (496 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 55d79717bed2809fb168b86e8f8d26e4
Erstellt am: 10.9.2010


Ostbayerisches Technologie-Transfer-Institut e.V. -OTTI-, Regensburg:
25. Symposium Photovoltaische Solarenergie 2010 : 03. bis 05. März 2010 in Bad Staffelstein
Regensburg: OTTI, 2010
ISBN: 978-3-941785-23-6
S.576-581
Symposium Photovoltaische Solarenergie <25, 2010, Bad Staffelstein>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IWES ()

Abstract
Messungen der Bestrahlungsstärke werden im Bereich der Photovoltaik für verschiedene Anwendungen eingesetzt. Hierzu gehören u.a. die Überwachung des Betriebsverhaltens einer PV-Anlage, die Prognose der Energieausbeute für Ertragsgutachten und die vergleichende Bewertung von unterschiedlichen PV-Technologien bzw. Standorten. Für diese Zwecke bietet der Markt eine Vielzahl von Bestrahlungsstärkesensoren. Diese weisen Unterschiede bezüglich verschiedener Faktoren auf, wie z.B. dem Messprinzip, dem konstruktiven Aufbau und der Kalibrierkette. Aufgrund dieser Unterscheidungsmerkmale sind Abweichungen bei der Bestrahlungsstärkemessung mit verschiedenen Sensoren zu beobachten. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahre 2007 am Fraunhofer IWES und der Hochschule München in Zusammenarbeit mit der BEC-Engineering GmbH ein Round-Robin-Test (RRT) mit Bestrahlungsstärkesensoren gestartet. In vorangegangenen Veröffentlichungen [Glo08], [Zeh09], wurden die Messwerte der Bestrahlungsstärkesensoren untereinander verglichen. Hierbei wurden Messabweichungen für unterschiedliche Zeitintervalle (Jahres, Monats- und Quartalswerte) betrachtet. Die vorliegende Auswertung beschränkt sich auf den Standort des Fraunhofer IWES in Kassel. Die Messdaten aus 2 Jahren wurden für eine erste Untersuchung zum Langzeitverhalten der Sensoren verwendet. Des Weiteren stehen im PVTestLab des IWES PV-Module zur Verfügung, die dauerhaft im Kurzschluss betrieben werden. Die Modulmesswerte werden für einen Vergleich mit den Bestrahlungsstärkemessungen der Sensoren herangezogen. Somit kann eine Aussage darüber getroffen werden, wie gut verschiedene Sensoren die für ein PV- Modul tatsächlich verfügbare Bestrahlungsstärke abbilden. Diese Eigenschaft ist insbesondere für das Monitoring von PV-Anlagen und die technologiespezifische Energieertragsprognose von Bedeutung.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-129006.html