Fraunhofer-Gesellschaft

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Theoretische Betrachtungen zur idealen Temperatur in Fernwärmenetzen auf Grundlage einer exergetischen Bewertung

 
: Dötsch, C.; Bargel, S.

Schmidt, D.; Schurig, M. ; Fraunhofer-Institut für Bauphysik -IBP-, Stuttgart; Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie -BMWi-, Berlin; Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme -ISE-, Freiburg/Brsg.; TH Aachen -RWTH-, E.ON Research Center:
LowEx-Symposium zum deutschen Projektverbund des BMWi : 28.-29. Oktober 2009, Kassel, Fraunhofer-Institut für Bauphysik
Kassel, 2009
S.134-141
LowEx-Symposium <2009, Kassel>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer UMSICHT Oberhausen ()
district heating network; heat flow; temperature; energy efficiency; exergy; Fernwärmenetz; Wärmestrom; Temperatur; Energieeffizienz; Exergie

Abstract
Immer wieder wird im Kontext der Effizienzsteigerung der Wärmeversorgung mittels leitungsgebundener Systeme über das Für und Wider von Netztemperaturabsenkungen debattiert. Die Realität sieht heute weiterhin so aus, dass überwiegend Netze mit verhältnismäßig hohen Temperaturen im Bereich 130°C/90°C und 110°C/70°C betrieben werden. Wird von Niedertemperaturnetzen gesprochen, so finden sich unter diesem Label oft Netztemperaturen im Bereich von 90°C/50°C. Letztlich stellt sich also immer noch die Frage, was denn nun eigentlich die ideale Netztemperatur ist.
Um hierauf eine Antwort aus einem thermodynamisch fundierten Blickwinkel geben zu können, wird das Problem mit Hilfe eines exergetischen Ansatzes betrachtet, der das Versorgungsziel (Raum bei 20°C) mit dem theoretisch minimalen thermischen Einsatz in Bezug setzt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-120247.html