Fraunhofer-Gesellschaft

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Ermittlung der Einsatzpotenziale und -grenzen des adiabatischen Trennens für Schneid- und Lochoperationen

Abschlussbericht IGF-Vorhaben 15139 BG der Forschungsvereinigung Stahlanwendung wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert
Investigation of application potentials and limits of adiabatic cutting for cutting and punching operations
 
: Neugebauer, Reimund; Weigel, Patricia; Westkämper, Engelbert; Verl, Alexander; Eicher, Frank; Salomon, Rainer
: Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik -IWU-, Chemnitz; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart

Düsseldorf: Verlag und Vertriebsgesellschaft, 2010, 81 S.
Forschung für die Praxis, P774
ISBN: 3-937567-84-4
Deutsch
Bericht
Fraunhofer IPA ()
Fraunhofer IWU ()
Trennen; Schneiden; Hochgeschwindigkeit; Stahl; Stab (Werkstoff); Hochgeschwindigkeitsscherschneiden; adiabatisch; Scherband; Schneidspalt; Schnittflächenqualität; high speed impact cutting; adiabatic; cutting; shear band; cutting clearance; cutting surface quality

Abstract
Ausgangspunkt der im Rahmen des Forschungsvorhabens durchgeführten Untersuchungen waren die bekannten Vorteile des HGSS gegenüber konventionellen Schneidprozessen. Dieses Potenzial, was derzeit industriell vorwiegend zum Trennen von Stangenmaterial Anwendung findet, soll auch für die Blechbearbeitung nutzbar gemacht werden. Die Zielstellung des Forschungsvorhabens bestand daher darin, basierend auf einer wissenschaftliche Analyse des Verfahrens, die Einsatzfelder des HGSS auf das Schneiden und Lochen von Rohren und flächigen Bauteilen unterschiedlicher Festigkeit und Blechdicke zu erweitern. Nach Konzeptionierung, Konstruktion, Herstellung, Erprobung und Optimierung geeigneter Versuchseinrichtungen erfolgten diesbezüglich umfangreiche experimentelle Untersuchungen, bei denen der Werkstück-Werkstoff, die Blechdicke, der Schneidspalt und die Schneidgeschwindigkeit variiert wurden. Anschließend wurden die erzielten Schnittergebnisse in Abhängigkeit der Einfluss nehmenden Schneidparameter analysiert, d. h., die Trennflächenqualität an den erzeugten Schnittteilen untersucht. Abschließend erfolgte ein qualitativer Vergleich des NGSS und HGSS hinsichtlich der erzielbaren Schnittqualität.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-120222.html