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GermanHy Studie zur Frage "Woher kommt der Wasserstoff in Deutschland bis 2050?"

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und in Abstimmung mit der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW)
 
: Joest, S.; Fichtner, M.; Wietschel, M.; Bünger, U.; Stiller, C.; Schmidt, P.; Merten, F.; Parker, N.; Bonhoff, K.

Berlin: BMVBS, 2009, 61 S.
Deutsch
Studie
Fraunhofer ISI ()

Abstract
Wasserstoff gilt als einer der vielversprechendsten Energieträger der Zukunft. Durch seinen Einsatz wird eine erhebliche Verringerung der Abhängigkeit von zunehmend knapper und teurer werdenden fossilen Energieressourcen, sowie eine Reduzierung von Treibhausgasen und anderen Luftschadstoffen möglich. Wasserstoff kann aus einer Vielzahl von Energiequellen hergestellt werden und ist vergleichsweise gut speicherbar. Der Einsatz in der Brennstoffzelle ermöglicht die hocheffiziente und emissionsfreie Bereitstellung von Nutzenergie. Insbesondere für den sehr stark von fossilem Öl abhängigen Bereich der kraftfahrzeuggestützten individuellen Mobilität (PKW, Nutzfahrzeuge) wird deshalb mittel- und langfristig Wasserstoff als Alternativkraftstoff gesehen [BUNDESREGIERUNG 2004].
Auf Basis der Annahme, dass Wasserstoff künftig eine bedeutende Rolle als Kraftstoff im Straßenverkehr spielt, untersucht German- Hy auf der Grundlage von drei unterschiedlichen Szenarien die Energieträger in Deutschland bis 2050. Ausgangspunkt ist die Analyse möglicher Entwicklungen des Kraftstoffmarkts als Teil des Energiemarkts. Das heißt, der energiewirtschaftliche Kontext wird berücksichtigt.
Ziel ist die Erarbeitung einer deutschen Wasserstoff-Roadmap unter Einbeziehung von Ressourcenverfügbarkeit, Energieeffizienz, Kosten, CO2-Minderungspotenzialen und Importabhängigkeit. Darin enthalten ist die Analyse des kostenoptimalen Aufbaus der Infrastruktur für Wasserstoff-Produktion, -Transport und -Verteilung. Die Entwicklung anderer alternativer Antriebskonzepte (zum Beispiel Strom und Batterie) ist nicht Teil dieser Studie.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-110225.html