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Modellierung und Simulation verfahrenstechnischer Systeme

 
: Schlüter, S.

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik -UMSICHT-, Oberhausen:
Oberhausener UMSICHT-Tage 1998 : Rechneranwendungen in der Verfahrenstechnik; Tagung Oberhausen, 15./16. September 1998
Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 1998 (UMSICHT-Schriftenreihe 7)
ISBN: 3-8167-5215-2
ISBN: 978-3-8167-5215-8
S.1.1-1.10
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT-Tage) <1998, Oberhausen>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer UMSICHT Oberhausen ()
process engineering; complex system; plant; software; modelling; simulation; development; design; simplification; optimisation; Verfahrenstechnik; komplexes System; Anlage; Modellierung; Entwicklung; Auslegung; Vereinfachung; Optimierung

Abstract
EDV-Modelle werden in der Verfahrenstechnik zur Simulation, zur Auslegung und zur Optimierung eingesetzt. Die hierbei jeweils zum Einsatz kommenden Modelle bzw. Teilmodelle sind hinsichtlich ihrer Struktur und Tiefe sehr unterschiedlich, was größtenteils mit den über dem Problem bekannten Informationen und dem Modellierungsziel zusammenhängt.
Einem breiten Einsatz der Simulation zur Bearbeitung verfahrenstechnischer Fragestellungen stehen der hohe Aufwand zur Entwicklung von Modellen ausreichend großer Tiefe und der Mangel an Informationen über viele technische Prozesse bzw. der hier verarbeiteten Stoffe gegenüber.
Moderne Ansätze in der Simulationstechnik versuchen daher, komplexe technische Systeme auf immer kleinere Teilprozesse herunterzubrechen, die wiederum einer standardisierten Betrachtung durch ggf. schon vorhandene Modelle zugänglich sind. Modellgeneratoren sollen die Strukturauswahl, die Modellparametrierung und die Implementierung standardisieren und vereinfachen. Durch Nutzung vorgefertigter Minimodelle sollen komplexe Modelle vom Anwender entwickelt werden können.
Bereits vorhandene Softwarelösungen für Spezialaufgaben können in Form verteilter Anwendungen in einem Rechner-Prozessor-Netzwerk mit Hilfe eines Kommunikationsprogramms integriert werden. Hierdurch können die Speziallösungen gemeinsam mit Standardlösungen genutzt werden, ohne dass eine komplette Neuentwicklung stattfinden müsste.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-109934.html