Fraunhofer-Gesellschaft

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Modellierung und Simulation nachrichtentechnischer Schaltungen und Systeme

 
: Einwich, K.; Knöchel, U.; Schwarz, P.

Hohmann, G. ; Gesellschaft für Informatik -GI-, Fachausschuss Arbeitsgemeinschaft Simulation -ASIM-:
Simulationstechnik. 13. Symposium. Tagungsband
San Diego: SCS International, 1999 (Frontiers in simulation 3)
ISBN: 1-56555-130-3
S.15-20
Symposium Simulationstechnik <13, 1999, Weimar>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IIS, Institutsteil Entwurfsautomatisierung (EAS) ()
Telekommunikation; Systementwurf; Modellierung; Mixed-Signal-Simulation; Schaltungsentwurf; Systemsimulation

Abstract
Für den Entwurf von Telekommunikationssystemen sind folgende Gesichtspunkte besonders interessant:
- kurze Entwicklungszeiten (Minimierung der Time-to-market)
- Design Re-use
- hoher Integrationsgrad (System on Chip - SoS)
- aufwendige digitale Signalverarbeitung, HW/SW-Systeme
- analoge Schnittstelle, oft hochfrequenter Übertragungskanal
Um die begrenzte Bandbreite des Übertragungskanals bestmöglich auszuschöpfen, werden komplizierte digitale Übertragungsverfahren angewendet, die im Sender und Empfänger einen hohen Aufwand an digitaler Signalverarbeitung erfordern. Daher hat der Anteil digitaler Schaltungen am Gesamtsystem stark zugenommen. Analoge Baugruppen bilden in der Regel die Schnittstelle zum (oft hochfrequenten) Übertragungskanal. Obwohl analoge Systemkomponenten nur einen geringen Anteil der Komplexität des Systems haben, muß für sie ein hoher Aufwand an Entwicklungszeit in Anspruch genommen werden. Die Entwicklung von analog- und mixed-signal-Schaltungen wird von den CAE-Werkzeugen schlechter unterstützt als der reine Digitalentwurf. Lücken gibt es insbesondere beim Übergang vom System- zum Schaltungsentwurf. Wenn die zu entwerfenden Systeme nicht zu kompliziert sind, ist der Einsatz weitverbreiteter Mixed-Signal-Simulatoren wie Saber, Eldo, Spectre oder auch PSpice ausreichend. Bei komplizierten und großen Systemen sind solche Simulatoren jedoch oft ungeeignet. Ursachen dafür können in zu langen Simulationszeiten, unzulässiger Schaltungsgröße oder fehlenden Modellen liegen. Für die Simulation derartiger Systeme werden im Beitrag Lösungsansätze vorgestellt, die eine effiziente Gesamtsystemsimulation unterstützen sowie digitale und analoge Komponenten einbeziehen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/B-74720.html