Fraunhofer-Gesellschaft

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Der mobile persönliche Sicherheitsmanager

 
: Gattung, G.; Pordesch, U.; Schneider, M.J.

:
urn:nbn:de:0011-b-733082 (629 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 3438833d5a985ba3277f349dadaf16b4
Erstellt am: 07.08.2002


Sankt Augustin: GMD Forschungszentrum Informationstechnik, 1998, 99 S.
GMD Report, 24
Deutsch
Studie, Elektronische Publikation
Fraunhofer SIT ()
Sicherheitsmanagement; Aushandlung; Simulationsstudie; security management; Personal Digital Assistant; negotiation; simulation study

Abstract
Welche Sicherheitsmaßnahmen in einer Kommunikationsbeziehung einzusetzen sind, ist situationsabhängig und kann zwischen den daran beteiligten Partnern umstritten sein. Notwendig sind Hilfsmittel für die Einstellung und die Aushandlung dieser Sicherheitsmaßnahmen. Die GMD hat für den praktischen Einsatz in einer Simulationsstudie im Gesundheitswesen hierfür Konzepte entwickelt und beispielhaft implementiert. Der Prototyp eines Sicherheitsmanagers wurde auf einem 'Personal Digital Assistant' implementiert, der an ein Mobiltelefon gekoppelt ist. Der Sicherheitsmanager ist eingebettet in ein System, mit dem Teilnehmer regeln, wie und für wen sie über ihr Mobiltelefon erreichbar sein wollen. Mit dem Sicherheitsmanager kann ein Rufer Sicherheitswünsche auf seinem Personal Digital Assistant einstellen und von seinem Sicherheitsmanager mit dem eines anderen Teilnehmers aushandeln lassen. Außerdem kann er mit Hilfe dieses Systems in verschiedenen sozialen Rollen und auch pseudonym kommunizieren, um seine personenbezogenen Daten zu schützen. Der Praxistest von Ärzten und Pflegekräften in der Simulationsstudie bestätigte den Ansatz grundsätzlich. Er zeigte jedoch auch unterschiedliche Erwartungen von Entwicklern und Endbenutzern und nach wie vor bestehende Ungleichgewichte der Aushandlung auf Endbenutzerebene. Deren Lösung bedarf zusätzlicher organisatorischer und technischer Gestaltungsmaßnahmen.

 

Which security measures to use in a communicative relationship is situation-dependent and may be controversial among the partners. Tools supporting the definition and negotiation of these security measures are required. GMD has developed concepts for practical use in a simulation study for the public health service and has implemented them as a model solution. The prototype of a security manager has been installed on a "Personal Digital Assistant" which is connected to a mobile telephone. The security manager is embedded in a system enabling participants to define how and for whom to be available via their mobile telephone. Using the security manager, the caller can define security requirements on his/her Personal Digital Assistant which negotiates these requirements with the security manager of another participant. Besides by this system he can communicate with other subscribers in different social roles and also pseudonym, in order to protect his personal data. The practical test with doctors and members of the nursing personnel in the simulation study has proved the feasibility of this approach. But it has also revealed differing expectations between system developers and end users and a still existing imbalance in negotiating on end user level. Additional organizational and technical measures are required to solve these problems.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/B-73308.html