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Konzeption und Realisierung einer multimedialen Schnittstelle auf Basis eines objektrelationalen DBMS

 
: Mierse, M.; Malsy, M.; Hemmje, M.

:
urn:nbn:de:0011-b-732655 (1.8 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: c40f065fb5ad3c7939e0462f770f3bec
Erstellt am: 07.08.2002


Sankt Augustin: GMD Forschungszentrum Informationstechnik, 1999, 103 S.
GMD Report, 46
Deutsch
Bericht, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPSI; 2007
MPEG; DBMS

Abstract
Bei der Bearbeitung von Videos durch digitalen Videoschnitt und deren Analyse beispielsweise durch Schnitterkennung bzw. die Erkennung von Szenenwechseln ist häufig der Zugriff auf Teile (Segmente) eines Videos erforderlich. Die dabei notwendige Extraktion dieser Segmente aus dem gesamten Video ist keineswegs immer trivial, besonders im Fall von komprimierten Videos. Häufig muß dazu das Datenmaterial vorher aufbereitet und die interne Struktur des Videos analysiert werden. Da das dabei notwendige Parsen recht rechenzeitintensiv ist, wäre es wünschenswert, es nur einmal durchzuführen und das Ergebnis persistent zu speichern. Um die Vorteile von Datenbankmanagementsystemen zu nutzen, bietet sich eine Speicherung in einem solchen an. Der Zugriff auf die Struktur von Videos ist außerdem für eine Reihe weiterer Anwendungen erforderlich. So entstand die Idee, ein System zu entwerfen, das Zugriff, Management und Retrieval von internen Strukturinformationen von Videos bietet. Ziel der Arbeit war es, das Video Foundation DataBlade des Informix Dynamic Servers um MFEG 1/2-Verwaltungsfunktionalitäten zu erweitern. Hierzu wurden zunächst verschiedene Benutzungsanforderungen unter ORDBMS-Gesichtspunkten untersucht und bewertet. Eine davon diente als Grundlage für die Konzeption eines effizienten Speichermodells.

 

Post-processing of digital video like video editing or video analysis (e.g. for cut detection) requires frequent access on parts resp. segments of videos. Especially in the case of compressed video stream data, the extraction is not trivial. Most often, the video data itself must be prepared and internal structures must be analyzed which is done by a so called 'parser'. Due to the fact, that parsing large amounts of video data is a timely expensive process, the demand for persistent storage and reuse of parser results is obvious. The functional properties of data base management systems (DBMS) qualifies these systems for the persistent storage of parsed meta data. Since the access on internal video structures is useful for further applications the idea arise for developing a system for efficient management and retrieval of structural information of video streams. In practice, the Video Foundation DataBlade of the Informix Dynamic Server was extended by MPEG 1+2 support functions. Different user requirements have been examined under the perspective of ORDBMS. One scenario acts as a base for the storage model.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/B-73265.html