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Deutliche Entwicklungsschritte bei 2-K: Wasserlacke und High-Solids im Aufwärtstrend

Distinct Steps of Development for 2K-Paints: Water-born paints and high Solids Show Upward Trend
 
: Ondratschek, D.

Ondratschek, D.:
Die 2-K-Lackierung von Metall, Kunststoff und Holz (MDF) 1996. Tagungsband : Tagung, 15./16. Februar 1996, Bad Nauheim
Berlin: Technik + Kommunikation Verlag, 1996 (Schriftenreihe Praxis-Forum)
pp.7-14
Lackieren <1996, Bad Nauheim>
German
Conference Paper
Fraunhofer IPA ()
2-K-Lackierung; Holz; Kunststoff; Lackierung; Pulverlack; Umweltschutz; Wasserlack

Abstract
Die zukünftigen Entwicklungen bei der 2-K-Lackierung dürften sich neben weiteren Optimierungen der Anlagen- und Gerätetechnik (Stichworte: Wartungsfreundlichkeit, Handhabungstechnik, Meßtechnik) vor allem mit der Verbesserung des Arbeitsschutzes, unumgänglich aber auch mit der Verminderung der Umweltbelastungen beim Lackierprozeß befassen. Dabei erlangt die Qualifizierung des Lackierpersonals eine entscheidende Schlüsselstellung. Der Umwelt- und Arbeitsschutz nimmt bei Systemvergleichen unterschiedlicher Lackmaterialien einen wesentlichen Teil ein, wobei die Einführung lösemittelarmer (z.B. Wasserlacke) bzw. -freier (z.B. Pulverlacke) Lackmaterialien, abfallarmer Auftragstechniken und die Möglichkeiten der Kreislaufführung von Lack- und Prozeßmedien im Vordergrund stehen: - Ein mit beispielhaften Daten dargestellter Vergleich von 2-K-high-solid-Lacken mit lösemittelhaltigen und wässrigen, lufttrocknenden Lacken zeigt anteilmäßig die umweltbezogenen Belastungen auf. - Ein Vergleich zwis chen 2-K-high-solid-Lacken und Pulvermaterialien fällt unter umweltrelevanten Aspekten zunächst deutlich zugunsten des Pulvereinsatzes aus, wenn a) höhere Trockenschichtdicken (Dickschichtsystem) gefordert werden und b) eine Pulverrückgewinnung eingesetzt wird. Bei konsequenter Durchführung derartiger Vergleiche ist eine umfassende, anwendungsspezifische Betrachtung der Folgen für den gesamten Fertigungsprozeß anzuraten, um eine wirtschaftlich, qualitativ und für den Umwelt- und Arbeitsschutz optimale Lösung zu finden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-9520.html