Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Zur Bedeutung von schnellwüchsigen Baumarten als Rohmaterial für die Holzwerkstoffherstellung unter besonderer Berücksichtigung von Pappelholz für Spanplatten

 
: Roffael, E.; Dix, B.

Univ. München, Forstwissenschaftliche Fakultät:
Anbau schnellwachsender Laubbaumarten in Kurzumtrieben auf landwirtschaftlichen Nutzflächen als Problem von Forst- und Holzwirtschaft : 6 Kolloquiumsvorträge u. Diskussion; Kolloquium d. Lehrstühle für Forstpolitik u. Forstl. Betriebswirtschaftslehre d. Ludwig-Maximilians-Univ. München
München: Frank, 1988 (Forstliche Forschungsberichte München 90)
ISSN: 0174-1810
pp.82-107
Universität München, Lehrstuhl für Forstpolitik und Forstliche Betriebswirtschaftslehre (Kolloquium) <1988, München>
German
Conference Paper
Fraunhofer WKI ()
Holzspanplatte; MDI-Klebstoff; Pappel; PF-Harz; Rindenanteil; schnellwüchsige Baumart; UF-Harz; Verleimung; Zugholz

Abstract
In der Bundesrepublik Deutschland ist das Interesse für die Verwendung von Holz aus Kurzumtriebplantagen gestiegen. Dies trifft insbesondere für Pappelholz zu. Entrindetes Pappelholz bietet viele Vorteile als Rohstoff für Spanplatten. Es ist mit den konventionellen anorganischen und organischen Bindemitteln gut verleimbar. Die Mitverwendung der Rinde wirkt sich auf die physikalisch-mechanischen Eigenschaften der Platten negativ aus, die Formaldehydabgabe der Spanplatten wird durch ihre Mitverwendung jedoch verringert. Infolge der relativ niedrigen Rohdichte des Pappelholzes eignet es sich für die Herstellung von Spanplatten mit niedriger Rohdichte und hohen Festigkeitseigenschaften. Zum Schluss der Arbeit werden Untersuchungsergebnisse vorgestellt, die die Eigenschaften von UF- und PF-gebundenen Spanplatten aus unentrindeten 5jährigen Balsampappeln verschiedener Klone betreffen. Diese zeigen, dass zwischen den Festigkeitseigenschaften von Spanplatten aus verschiedenen Klonen keine sign ifikanten Unterschiede bestehen. UF-gebundene Spanplatten weisen bei einem Rindenanteil von etwa 25% noch DIN-gerechte Qualitäten auf, auch die Biegefestigkeit und Dickenquellung von PF-gebundenen Spanplatten entsprechen den DIN-Vorschriften, jedoch nicht die Kochfestigkeit. (WKI)

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-5823.html