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Testen der Anwendbarkeit stoerungsfreier digitaler Messdaten-Uebertragungstechniken -z.B. Lichtwellenleiter- auf die spezifischen Erfordernisse der EMI-Versuchsanlagen im Freifeld

 
: Detterer, M.
: Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut -EMI-, Freiburg/Brsg.

Freiburg/Brsg., 1986, 25 pp. : Abb.
EMI-Berichte, 8/86
ISSN: 0340-8833
German
Book
Fraunhofer EMI ()
Datenübertragung; Lichtwellenleiter; Meßtechnik

Abstract
Vergleichsmessungen zwischen einer konventionellen Messdatenuebertragungstechnik - Uebertragung rein analoger Messignale - und einer digitalen Datenuebertragung ueber Lichtwellenleiter (kurz LWL) wurden durchgefuehrt. Es galt zu ermitteln, in wie weit die digitale Datenuebertragung nennenswerte Vorteile gegenueber der konventionellen Technik bot. Damit sollte eine Bewertungsgrundlage fuer die Entscheidung einer eventuellen Umruestung der Verkabelung auf LWL-Technik bereitgestellt werden. Fuer die Versuche wurde eine LWL-Uebertragungsstrecke beschafft und die hierzu notwendigen Kodierungs- und Dekodierungseinrichtungen hergestellt. Es zeigte sich, dass beim Einsatz der LWL-Technik die Uebertragungsqualitaet bei der Messung und Weitergabe von kleinen Signalen erheblich verbessert werden konnte, waehrend diese bei relativ grossen Signalen von etwa 100 mV bis zu 10 V nicht nennenswert zu steigern war. Eine vollstaendige Umruestung auf LWL bringt keine Vorteile, weil die Uebertragungen gros ser Signale auf dem Versuchsgelaende weit ueberwiegen und weil die hohen Kosten und die kompliziertere Technologie der LWL-Uebertragung sich nachteilig auswirken. Eine Teilumruestung auf LWL fuer empfindliche Messaufgaben, wie z.B. Dehnungsmessungen, kann aber empfohlen werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-57875.html