Fraunhofer-Gesellschaft

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Die Bedeutung der Elektronenmikroskopie bei der Festlegung von Prüfpegeln beim Test Tailoring von Schaumstoffverpackungen

The significance of scanning electron microscopy -SEM- in investigasting testing procedures of foam packaging materials
 
: Schmitt, W.; Geißler, A.

Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie -ICT-, Pfinztal; Gesellschaft für Umweltsimulation -GUS-, Pfinztal:
Environmental testing in the 90's. Conference
Karlsruhe, 1989 (Proceedings of the International Annual Conference of ICT 20)
ISSN: 0722-4087
pp.74.1-74.6
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (Internationale Jahrestagung) <20, 1989, Karlsruhe>
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (International Annual Conference) <20, 1989, Karlsruhe>
Gesellschaft für Umweltsimulation (Jahrestagung) <18, 1989, Karlsruhe>
German
Conference Paper
Fraunhofer ICT ()

Abstract
Zu den wichtigsten Packstoffen gehören die Schaumstoffe. Sie gehören einer speziellen Gruppe heterogener Werkstoffe an und zeigen ein nichtlinear viskoelastisches Materialverhalten. Am Beispiel des geschlossenzelligen Polyethylen wurde gezeigt, wie solche Werkstoffe experimentell untersucht werden können /1/. Sind solche Schaumstoffe als Verpackungspolster eingesetzt, zeigen sie ein von der statischen Belastung abhängiges Dämpfungsverhalten. Mikroskopische Untersuchungen zeigen, daß diese globalen Nichtlinearitäten auf spezielle Verformungsmechanismen in mikroskopischen Bereichen zurückzuführen sind. Bei modernen Prüfmethoden zur Umweltsimulation wie beispielsweise dem Prinzip des Test-Tailoring, dem Prinzip der angepaßten Prüfung, reicht deshalb oft die globale Betrachtungsweise für die zu untersuchenden Materialien nicht aus /2/. Die modernen Spezifikationen werden nicht mehr von im Detail festgelegten Prüfbedingungen ausgehen; die Auswahl der Prüfpegel erfolgt anhand einer realen Be lastungsanalyse. Für Schaumstoffe als Verpackungsmaterial bedeutet dies, daß zur Festlegung von Prüfpegeln die mikromorphologische Betrachtungsebene des Schaumstoffs miteinbezogen werden muß.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-5781.html