Fraunhofer-Gesellschaft

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Die TA Abfall - Stand der Entwicklung und mögliche Auswirkungen auf die Holzwerkstoffindustrie

WKI-Mitteilung 493/1989.
 
: Marutzky, R.
: Mobil-Oil-AG, Hamburg

Hamburg, 1989, 14 pp. : Tab.,Lit.
Symposium für die Spanplattenindustrie <1989, Grafenau>
German
Conference Proceedings
Fraunhofer WKI ()
Abfall; Entsorgung; Holz; Holzwerkstoff; Reststoff; TA-Abfall; Verwertung

Abstract
Die Entsorgung von holzschutzmittelhaltigen Alt- und Resthölzern kann durch Recycling, Deponierung und Verbrennung erfolgen. Die günstige Form der Entsorgung ist die Verbrennung. Die Umweltrelevanz der thermischen Entsorgung von holzschutzmittelhaltigen Hölzern wird beeinflußt durch die Zusammensetzung der Schutzmittel und die Reaktionen, welche die Wirkstoffe im Feuerraum eingehen können. Viele organische Schutzmittel lassen sich bei üblichen Brennbedingungen thermisch und oxidativ zerstören. Erhöhte Anforderungen an die Ausbrandbedingungen erfordern Steinkohlenteeröle und chlorierte Verbindungen. Bei den anorganischen Schutzmitteln sind Quecksilber- und Arsenverbindungen von besonderer Umweltrelevanz. Elementarbestandteile wie Kupfer, Zink, Bor und Chrom verbleiben vorwiegend in den Aschen und Schlacken und haben daher eine geringere Bedeutung bei den Emissionen, sofern eine gute Staubabscheidung gewährleistet ist.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-57457.html