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Simulationssystem für Fertigungsprozesse mit Stückgutcharakter - ein gegenstandsorientiertes System mit parametrisierter Netzwerkmodellierung

 
: Becker, B.-D.

Berlin: Springer, 1991, 162 pp.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Diss., 1990
IPA-IAO Forschung und Praxis, 154
ISBN: 0-387-53847-X
German
Dissertation
Fraunhofer IPA ()
Beschreibungssprache; Fertigung; Fertigungsprozeß; Modellsimulation; Netzwerkmodellierung; Optimierung; simulation

Abstract
Fertigungssysteme werden auf Grund von wirtschaftlichen Maßgaben auf eine bestimmte Leistung hin ausgelegt. Die geplante Leistung soll mit einem minimalen Aufwand an Kosten erbracht werden. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Simulationstechnik als Werkzeug zum Erreichen dieser Planungsziele zu untersuchen und ein verbessertes Verfahren für die Durchführung von Simulationsexperimenten vorzuschlagen. Es gelang ein Simulationsverfahren zu entwicklen, das helfen soll, die Lücke, die zwischen flexiblen unterprogrammbasierten und schnell einsetzbaren parametrisierten Verfahren besteht, zu schließen. Mit zwei Ansätzen wird versucht, die Belange eines Planers in den Vordergrund zu stellen und ihm zu ermöglichen, die Wirtschaftlichkeit seiner Planungen zu verbessern. Der erste Ansatz versucht mit einer neuen Systematik, Bausteine für eine Beschreibungssprache für Material- und Informationsflußelemente zu entwickeln, die allgemein genug ist, um alle vorhandenen Fertigungsysteme hinreic hend exakt abzubilden, aber trotzdem anschaulich, leicht veständlich und leistungfähig ist. Durch Definition von Sprachelementen zur Steuerungsbeschreibung in Entscheidungstabellentechnik war es möglich, sich von dem herkömmlichen unterprogrammbasierten Programmierstil zu lösen und eine graphisch/sprachliche Eingabemöglichkeit für den Anwender bereitzustellen. Der zweite Ansatz benutzt eine graphisch objektorientierte Benutzeroberfläche, die die Anwendung des Verfahrens für den Planer soweit vereinfacht, daß er die Vorgänge bei der Simulation intuitiv verstehen kann. Beim Prozeß der Modellierung kann der Planer sich stets an Methoden und Elementen aus seiner realen Umwelt orientieren. Er hat über eine zweistufige Hierarchie die Möglichkeit, sich aus den Grundelementen der hier definierten Beschreibungssprache anwendungsorientierte Makros zusammenfügen. Mit den genannten Verbesserungen für ein neues Simulationsverfahren kann nach ersten Erfahrungen, z.B. im Vergleich mit SIMULAP, eine V

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