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Automatisierte Verwechslungsprüfung und Beschriftung von Edelstahlwerkstücken mit Laser-Emissionsspektrometrie

 
: Noll, R.; Mönch, I.; Peter, L.; Sturm, V.

Univ. Dortmund, Fachbereich Chemie:
5. Anwendertreffen Röntgenfluoreszenz- und Funkenemissionsspektrometrie 1998
Dortmund, 1998
pp.74-80 : Ill.
Anwendertreffen Röntgenfluoreszenz- und Funkenemissionsspektrometrie <5, 1998, Dortmund>
German
Conference Paper
Fraunhofer ILT ()
Analyseverfahren; Bohrwerkzeug; Laser-Analyse; Laser-Emissionsspektrometrie; Laseranregung; Meßmittel; Plasmaausdehung; Produktionslinie; Stahlprobe

Abstract
Der chemischen Analyse fester, flüssiger und gasförmiger Stoffe kommt im Umfeld steigender Anforderungen an die Produktqualität eine wachsende Bedeutung zu. Physikalische Verfahren setzen sich dabei zunehmend gegenüber chemischen Verfahren durch, vor allem aufgrund folgender Merkmale: bessere Automatisierbarkeit, kein oder geringerer Verbrauch an chemischen Reagenzien. Ein im Vergleich zu bekannten physikalischen Analyseverfahren. universelles Verfahren ist die lasergestützte Plasma-Emissionsspektrometrie, die aufgrund ihrer besonderen Leistungsmerkmale für Routineanalysen, z.B. für die Qualitätssicherung, besonders geeignet ist. Ein intensiver gepulster Laserstrahl wird auf die Oberfläche des zu analysierenden Werkstücks fokussiert, verdampft eine geringfügige Materialmenge und überführt diese in den Plasmazustand. Das Plasma emittiert element-spezifische Strahlung, die spektroskopisch analysiert wird. Die Vorteile der Laseranregung sind: berührungslose Messung Ober Abstände von wenig en Zentimetern bis zu 1.5m. Damit ist eine einfache Integration der Meßeinrichtung in eine Produktionslinie möglich. Optische Anregung des Materials. Elektrisch leitende und nicht-leitenden Substanzen können analysiert werden. Der Laserstrahl ist ein Bohrwerkzeug und ein Meßmittel. Oberflächenverunreinigungen oder Oberflächenschichten, wie z.B. Lacke, Rost, Zunder oder Oxide, können mit dem Laser abgetragen werden bevor die eigentliche Analyse beginnt. Eine zusätzliche Probenpräparation ist in vielen Fällen nicht erforderlich.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-5430.html