Fraunhofer-Gesellschaft

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Methoden zur Planung zeit- und kostenoptimaler Produktion und Lagerhaltung

 
: Warschat, J.

Berlin: Springer, 1998, 250 pp. : Ill.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Habil.-Schrift, 1997
IPA-IAO Forschung und Praxis, 263
ISBN: 3-540-64272-2
German
Habilitation
Fraunhofer IAO ()
Lagerhaltungsmodell; Lagerplanung; Produktionsplanung; Prozeßoptimierung

Abstract
Die Globalisierung der Märkte und die schnelle technologische Entwicklung führen zu kürzeren Lebenszyklen von Produkten und zu größeren Schwankungen auf den Absatzmärkten. Dies erfordert eine leistungsfähige Planung von Produktion und Lagerhaltung, die dieser zunehmenden Dynamik Rechnung trägt. Eine Grundaufgabe bei der Planung ist die Suche nach der bestmöglichen, z. B. kostenminimalen Lösung. Da die optimale Lösung bei betrieblichen Systemen aber nur sehr eingeschränkt oder gar nicht durch ein experimentelles Herantasten gefunden werden kann, müssen ergänzend zur Erfahrung analytische und numerische Methoden herangezogen werden. Die Theorie der optimalen Prozesse ist für diese Aufgabenstellung sehr gut geeignet. Sie wird bereits für die Lösung verschiedener Probleme der Kostenminimierung bei ein- und teilweise zweistufiger Produktion und Lagerhaltung eingesetzt. Die überwiegende Anzahl der industriellen Produktionsprozesse ist aber mehrstufig, z. T. über Werks- und Unternehmensgrenze n hinweg. Außerdem müssen bei der Ermittlung der besten Lösung zunehmend Beschränkungen der Produktion und der Lagerkapazitäten in den Produktionsstufen berücksichtigt werden. Schließlich treten immer häufiger neben Fragen nach minimalen Kosten die Forderung nach möglichst kurzen Anpassungszeiten an veränderte Marktbedingungen. Ziel der Arbeit ist daher die Entwicklung und Darstellung eines einheitlichen Konzepts zur Zeit- und Kostenoptimierung mehrstufiger Produktionslagerhaltungssysteme bei Produktions- und Lagerbeschränkungen mit Hilfe der Theorie optimaler Prozesse. Im Mittelpunkt steht dabei die Weiterentwicklung der Methoden für degressive, lineare und progressive Produktionskosten sowie für kontinuierliche und losweise Produktion. Mehrere Beispiele veranschaulichen die erzielten Ergebnisse.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-52863.html