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Ein generisches Optimierungsmodell für Zuordnungs- und Anpassungsaufgaben im Rahmen der Kapazitätsabstimmung

 
: Aupperle, G.

Berlin u.a.: Springer, 1998, 178 pp.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Diss., 1998
IPA-IAO Forschung und Praxis, 287
ISBN: 3-540-65639-1
German
Dissertation
Fraunhofer IPA ()
Baukastensystem; Kapazitätsplanung; Lösungsansatz; modul; objektorientierte Modellierung; Optimierung; Unternehmen; Zuordnungsverfahren

Abstract
Wettbewerbsfähige produzierende Unternehmen erreichen Kosten- und Zeitziele auch unter der erschwerenden Randbedingung eines stark schwankenden Auftragseingangs, indem sie mit den Kapazitäten der Produktion den Schwankungen des Auftragseingangs folgen. Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zur optimierten Kapazitätsabstimmung, bei der die Freiheitsgrade der Zuordnung von Aufträgen zu internen und externen Leistungseinheiten, Maschinen und Anlagen und des zeitlich und örtlich flexiblen Einsatzes der Ressourcen, speziell des Personals, optimal genutzt werden. Die in der Arbeit herausgearbeiteten Anforderungen an Modelle zur Optimierung der Kapazitätsabstimmung führen auf den Ansatz, die Kapazitätsanspassung gegenüber dem zeitlichen Kapazitätsabgleich in den Vordergrund zu stellen und gleichsam die Modellierung der betrieblichen Aufgabenstellung gegenüber den mathematischen Lösungsalgorithmen. Die Neuartigkeit des gewählten Lösungsansatzes besteht darin, die vielgestaltig auftreten den Zuordnungs- und Anpassungsaufgaben zu zerlegen und mittels feingranularer und standardisierter Bausteine zu beschreiben. So konnte ein objektorientierter Baukasten aus generischen Konstrukten entwickelt werden, mit dem unternehmens- und anwendungsspezifische Optimierungsaufgaben schnell und effizient modelliert werden können. Mittels der zur Verfügung gestellten generischen Bausteinen ist es möglich, die Freiheitsgrade und Ziele der Optimierungsaufgabe in einer aufgabenorientierten Form abzubilden, wobei auch mehrere und veränderliche Ziele mittels unscharfer Anspruchniveaus berücksichtigt werden können. Dazu wurden mehrere neuartige Verfahrensbausteine entwickelt und in einen Verfahrensablauf zur Modellierung einer spezifischen Optimierungsaufgabe integriert. Durch Praxistests it einem DV-technischen realisierten Prototypen konnte der Nachweis der Realisierbarkeit, Anwendbarkeit und Leistungsfähigkeit des Optimierungsmodells erbracht werden. Mittels des entwickelten Baukastens au s objektorientierten Konstrukten wurde die konkrete betriebliche Aufgabenstellung der Zuordnung von Aufträgen zu alternativen Maschinen modelliert, ein betriebliches Informationssystem zur Datenversorgung angekoppelt und mittels eines Standard-Optimierungssystems eine optimierte Kapazitätsabstimmung errechnet. Die Anwendung erzielte Nutzeffekte vor allem hinsichtlich Kosten und Zeit.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-48597.html

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