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Flächenorientierte Termin- und Kapazitätsplanung bei innerbetrieblicher Baustellenfertigung

 
: Schlauch, R.

Berlin/West: Springer, 1990, 130 pp.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Diss., 1990
IPA-IAO Forschung und Praxis, 152
ISBN: 0-387-53584-5
German
Dissertation
Fraunhofer IPA ()
Fertigung; Fläche; Flächenbelegung; Flächenplanung; Kapazitätsplanung; Planung; Planungskomponente; Planungsmethode; Planungsverfahren; Terminplanung

Abstract
Werden flächenintensive Erzeugnisse nach dem Baustellenprinzip montiert, so kann die Produktionsfläche zur "Engpaßkapazität" werden. Dieser Sachverhalt wird zusätzlich dadurch verschärft, daß der Grundriß der Erzeugnisse durch den kundenspezifischen Einfluß nach jedem Kundenauftrag nach Form und Inhalt unterschiedlich ist und sich der Grundriß während des Fertigungsfortschritts infolge anmontierter Teile und Baugruppen stark verändert (variabler Flächenbedarf über die Zeit). Liegen den herzustellenden Erzeugnissen also kapazitätsbestimmende Abmessungen zugrunde, muß der Flächenbedarf der Erzeugnisse bei der Termin- und Kapazitätsplanung als weitere kapazitive Restriktion berücksichtigt werden. Nur so ist gewährleistet, daß die Produktionsfläche besser genutzt, Kollisionen benachbarter Erzeugnisse und damit erhöhte Durchlaufzeiten vermieden und fundierte Lieferterminzusagen bei gleichzeitig hoher Liefertermintreue möglich werden. In der vorliegenden Abhandlung wird durch die Entwicklung geeigneter Methoden, die in ein EDV-unterstütztes, graphisch-interaktives Planungssystem auf PC-Basis umgesetzt wurden, eine Problemlösung aufgezeigt. Die (mehrstufigen) Erzeugnisstrukturen werden dabei durch Komposition der entsprechenden flächenplanungsrelevanten Teile-/Baugruppengrundrisse und Zuordnung weiterer planungsrelevanter Größen wie Bearbeitungszeit, Personal- und Engpaßbetriebsmittelbedarf erstellt. Zur Positionierung der Erzeugnisse auf der Produktionsfläche über der Zeit werden die dafür notwendigen Methoden vorgestellt. Sie umfassen - ausgehend vom terminierten Erzeugnis - zeitliche Manipulationsmöglichkeiten, welche die Ablaufflexibilität bei den Montageobjekten berücksichtigen und so die Abbildung der Veränderungen der gegenseitigen zeitlichen Zuordnung der einzelnen Teile/Baugruppen (Anbaureihenfolge) mit dem daraus ggf. resultierenden unterschiedlichen Flächenbedarf über der Zeit erlauben; örtliche Manipulationsmöglichkeiten (Verschieben/Drehen der Grundrisse); Sim

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-47764.html