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Bewertung von Rechnerinvestitionen durch den Vergleich von Wertschöpfungsketten

 
: Mayer, C.F.

Berlin: Springer, 1994, 144 pp. : Ill.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Diss., 1993
IPA-IAO Forschung und Praxis, 195
ISBN: 0-387-57969-9
German
Dissertation
Fraunhofer IPA ()
computer; Durchlaufzeit; Durchlaufzeitverkürzung; Investition; rechnerintegrierte Fertigung; Rechnerinvestition; Wertanalyse; Wertschöpfung; Wirtschaftlichkeit

Abstract
Die Bewertung von Rechnerinvestitionen ist bis heute nicht zufriedenstellend gelöst, obwohl in den meisten Unternehmen bereits Erfahrungen mit Rechnerinvestitionen vorliegen. Fehlinvestitionen und nicht ausgeschöpfte Rationalisierungspotentiale sind die Folge. Die vorliegende Arbeit beschreibt eine Vorgehensweise zur Quantifizierung eines Modells zur Bewertung von Rechnerinvestitionen. Dieses Modell liefert als Ergebnis die Wirtschaftlichkeit der Investition und die erreichte Verkürzung der Durchlaufzeit. Für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Rechnerinvestitionen ist es erforderlich, die durch die Investition bedingte Veränderung der Produktivität zu quantifizieren. Um auch die Erfassung integrationsbedingter Produktivitätsveränderungen zu gewährleisten, wird die Durchführung von Aufträgen von der Konstruktion bis zur Fertigung ganzheitlich betrachtet. Hierzu wird die Produktion in Produktionsfunktionen gegliedert, die nacheinander an unterschiedlich rechnerunterstützten Arbeit splätzen durchlaufen werden können. Die Gliederung in Produktionsfunktionen wird am Beispiel der auftragsbezogenen Einzel- und Kleinserienfertigung exemplarisch dargestellt. Durch die Zuordnung der Produktionsfunktionen zu Arbeitsplätzen entstehen Wertschöpfungsketten. Eine dieser Wertschöpfungsketten wird als Referenz gewählt. Die Bearbeitungszeit, die in dieser Referenzwertschöpfungskette zur Ausführung einer Produktionsfunktion für einen Auftrag erforderlich ist, wird als Funktion der Auftragsmerkmale modelliert. Hierbei kann auf den Erfahrungen, die hinsichtlich der Erstellung von Kurzkalkulationsformeln bestehen, aufgebaut werden. Durch den Vergleich von gemessenen Bearbeitungszeiten mit den modellierten Bearbeitungszeiten der Referenzwertschöpfungskette kann die Veränderung der Produktivität bestimmt werden. Als Kenngröße der Produktivität wird der Produktivitätsindikator eingeführt. Die Werte des Produktivitätsindikators, die in den rechnerunterstützten Wertschöpfungsketten je A

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