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Bewertung und Verbesserung der fertigungsgerechten Gestaltung von Blechwerkstücken

 
: Abele, U.

Berlin: Springer, 1996, 184 pp.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Diss., 1995
IPA-IAO Forschung und Praxis, 228
ISBN: 3-540-61019-7
German
Dissertation
Fraunhofer IPA ()
Blech; fertigungsgerechtes Produkt; Konstruktion; Merkmalerkennung; Produktgestaltung; Werkstück

Abstract
Ausgangspunkt der Dissertation zum Thema "Bewertung und Verbesserung der fertigungsgetreuen Gestaltung von Blechstücken" ist das bekannte Verhältnis von Kostenverantwortung und Kostenverursachung in Konstruktion und Fertigung. Ziel der Arbeit ist die Ausschöpfung des sich hierdurch ergebenden Rationalisierungspotentials bei der Abstimmung zwischen Konstruktion und Fertigung in der flexiblen Blechteilefertigung. Hierzu wird in der folgenden Arbeit ein Verfahren zur Bewertung und Verbesserung der Fertigungsgerechtheit von Blechwerkstücken in der flexiblen Blechteilefertigung entwickelt und die Anwendbarkeit und der Nutzen an Beispielen aus der industriellen Praxis dargestellt. Bei der Bildung einer Merkmalsbasis werden die Merkmale von Blechwerkstück und Fertigungsrichtung strukturiert erfaßt. Die Gegenüberstellung der Merkmale erfolgt bei der Erarbeitung der Regalbasis mit der Entwicklung der Wechselbeziehung zwischen den Werkstückmerkmalen und den Merkmalen der Fertigungseinrichtungen, um die gegenseitigen Abhängigkeiten darzustellen. Für die Umsetzung in konstruktionsbezogene Richtlinien werden Gestaltungsregeln zur fertigungsgerechten Konstruktion von Blechwerkstücken abgeleitet. Des weiteren wird eine quantifizierbare Aussage über die fertigungsgerechte Gestaltung der Blechwerkstücke getroffen, die die Bewertung der Fertigungsgerechtheit darstellt. Den Schwerpunkt bei der Bewertung bilden hierbei die Bewertungskriterien mit den Kennwerten zur Fertigungsgerechtheit KFT. Hierzu werden die Merkmale von Blechwerkstück und Fertigungseinrichtung miteinander verknüpft, wodurch sich ein quantifizierbarer Kennwert zur fertigungsgerechten Gestaltung der Blechwerkstücke ableiten läßt. Es werden die unterschiedlichen fertigungstechnischen Einflußfaktoren derart berücksichtigt, so daß als Ergebnis der Bewertung die Fertigungseinheit nach unterschiedlichen Aspekten wie beispielsweise Technologie- oder Handhabungsgerechtigkeit differenziert werden kann. Für die sich hieraus erg ebenden Verbesserungspotentiale - ausgehend von niedrigen Kennwerten - werden Maßnahmen zur systematischen fertigungsgerechten Gestaltung der Blechwerkstücke führen. Die in Anwendungsbeispielen durchgeführte Anwendung mit deren Ergebnissen dokumentiert die praktische Anwendbarkeit und den Nutzen des entwickelten Verfahrens zur Abstimmung zwischen Konstruktion und Fertigung.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-44300.html

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