Fraunhofer-Gesellschaft

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Zerstörungsfreie Untersuchung zur Bewertung von fehlerhaften Schweißverbindungen. Tl.2

 
: Echterhoff, U.

Schweißtechnik 38 (1984), No.12, pp.237-240 : Abb.,Lit.
Internationale Schweißtechnische Tagung <1984, Wien>
German
Conference Paper
Fraunhofer IFAM ()
Anwendbarkeit; austenitischer Stahl; AVG-Methode; Dauerschwingversuch; Fehleranalyse; hochfester Stahl; Radiographie; Schweißfehler; Schweißverbindung; Testfehler; Ultraschallprüfung; Vergleich

Abstract
Als zerstörungsfreie Prüfverfahren für Schweißnähte kommen die Radiographie und ausgewählte Ultraschalltechniken zum Einsatz. Für systematische Untersuchungen von Schweißfehlereinflüssen zieht man Schweißnähte mit definierten Fehlern heran. Hierfür werden Probenköper, aus pulverförmigem Zirkonoxid mit thermischen Spritzverfahren hergestellt, zwischen die Schweißlagen eingebracht und somit Fehlstellen erzeugt. Die Untersuchungen wurden an einem hochfesten und einem austenitischen Stahl durchgeführt. Bei der Ultraschallprüfung wurden die Schweißfehler nach der AVG-Methode sowie nach einer Vergleichsfehlermethode vermessen und bewertet. Bei der radiographischen Prüfung ließen sich die für die zerstörenden Untersuchungen vorgesehenen Proben nach Anzahl der Modellfehler, aber auch nach deren Lage und Größe gut erfassen. Trotz sorgfältiger Anwendung der zerstörungsfreien Prüfverfahren bleiben die Möglichkeiten der Form- und Größenbestimmung immer eingeschränkt. Bei einer Zuordnung von vermes senen Fehlstellen zum Schwingfestigkeitsverhalten ergaben sich Anhaltspunkte für einen Bewertungsmaßstab über die Gefährlichkeit einzelner Schweißfehler gegenüber Schwingbeanspruchung, allerdings sind quantitative Bewertungen nur mit Einschränkung möglich.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-42395.html