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Zerstörungsfreie Prüfung zur Qualitätssicherung keramischer Bauteile

 
: Reiter, H.

Deutsche Keramische Gesellschaft e.V. -DKG-; Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. -DGM-, Oberursel:
Zuverlässigkeit, Qualitätssicherung und Lebensdauer keramischer Bauteile. DKG/DGM-Symposium 1996
1996 (Fortschrittsberichte der Deutschen Keramischen Gesellschaft 11,2)
ISSN: 0177-6983
Symposium über Zuverlässigkeit, Qualitätssicherung und Lebensdauer keramischer Bauteile <1996, Karlsruhe>
German
Conference Paper
Fraunhofer IZFP ()
ceramic; Keramik; nondestructive testing; process control; Prozeßkontrolle; Qualitätssicherung; quality assurance; zerstörungsfreie Prüfung

Abstract
Die zerstörungsfreie Prüfung (zfP) kann in den verschiedenen Stadien des Entwicklungs- und Herstellungsprozesses keramischer Bauteile als Element des Qualitätsmanagements eingesetzt werden. Als Forschungs- und Entwiclungswerkzeug dient sie dazu, den Werkstoff zu charakterisieren und ein besseres Verständnis für die Auswirkung von Fehlern und Inhomogenitäten zu liefern. Bei der Prozesskontrolle in den verschiedenen Schritten der Herstellung kann die zfP dazu beitragen, den Produktionsprozeß sicherer zu machen und zuverlässigere Produkte herzustellen. Letztendlich kann eine zerstörungsfreie Endkontrolle in der Serienfertigung erfolgen. Für jedes Stadium erweisen sich unterschiedliche zfP-Verfahren als geeignet. Dieser Beitrag stellt zerstörungsfreie Prüfverfahren für die verschiedenen Stadien der Entwicklung und Herstellung vor und gibt Beispiele für ihre Anwendung. Er zeigt auf, welche Verfahren bereits im Grünzustand eingesetzt werden können. Zerstörungsfreie Methoden zur Ermittlung de r Homogenität des Volumens sowie zur Fehlerdetektion werden diskutiert. Ebenso werden wiederum andere Verfahren zur Charakterisierung des Oberflächenbereiches sowie zum Erkennen von Schädigungen durch Bearbeitungsverfahren an Beispielen demonstriert. Zusammenfassend wird aufgezeigt, daß eine Technik allein normalerweise nicht ausreichend ist, alle Fragen zu beantworten und es erforderlich ist, mehrere - je nach Prozeßstadium unterschiedliche - Techniken mit komplementärem Informationsgehalt zu nutzen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-42381.html