Fraunhofer-Gesellschaft

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Zerstörungsfreie Methoden der Materialcharakterisierung zur Unterstützung der Werkstoff- und Verfahrensentwicklung

 
: Meyendorf, N.; Kröning, M.

Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
Fortschrittliche ZfP - ein Instrument für Ökonomie und Ökologie. Teil 1
Berlin, 1995 (DGZfP-Berichtsbände 43)
pp.277-284
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <1994, Timmendorfer Strand>
German
Conference Paper
Fraunhofer IZFP ()
Bauteil; Durchstrahlungsprüfung; Eigenspannung; Farbeindringprüfung; Fehlerprüfung; Härte; Härtemessung; Härtetiefenbestimmung; Künstliche Intelligenz; Megnetpulverprüfung; Ultraschallprüfung; Werkstoff; Werkstoffeigenschaft; Werkstoffprüfung; zerstörungsfreie Prüfung

Abstract
Die Auswertung von Fachtagungen, aber auch die Verfügbarkeit marktüblicher Techniken ergaben, daß der Schwerpunkt der Anwendung zerstörungsfreier Prüfverfahren die Bewertung von Wersktoffehlern ist. Während zerstörungsfreie Verfahren zur Fehlerprüfung in der Praxis weltweit Stand der Technik sind, werden Werkstoffeigenschaften in der Regel stichprobenartig auf zerstörendem Weg geprüft. Obwohl die physikalischen Grundlagen zur Korrelation zerstörungsfreier Meßwerte zu den Zielgrößen Härte, Härtetiefe, Eigenspannungszustand ode rähnlichem schon lange bekannt sind, haben Anwendungsbeispiele zumeist Pilotcharakter. Die Ursache dürfte darin liegen, daß Verfahren der Fehlerprüfung einen relativ großen Allgemeinheitscharakter erreicht haben, d.h. daß die bekannten Wirkprinzipien der Durchstrahlungsprüfung, Ultraschallprüfung, Farbeindring- oder Magnetpulverprüfung ohnen wesentliche Modifikationen für einen breite Palette von Bauteilen oder Werkstoffen anwendbar sind. Die Aufgaben der Werksto ffcharakterisierung hingegen sind vielschichtiger, Die Lösungen oft auf einen konkreten Fall zugeschnitten. Dennoch gibt es Ansätze für die Verallgemeinerung von Methoden der Werkstoffcharakterisierung auf eine möglichst breite Zahl von Prüffällen. Methoden der künstlichen Intelligenz werden einen Beitrag dazu leisten, daß die Handhabung von Werkstoffcharakterisierungsverfahren praxisgerechter wird. Der Beitrag übernimmt einen exemplarische Bestandsaufnahme und zeigt Entwicklungstendenzen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-42359.html