Fraunhofer-Gesellschaft

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Ein Virtual-Prototyping-System für Betonfertigteilhallen

Einsatz elektronischer Medien im Betonfertigteil-Sektor
 
: Bauer, K.M.

TU Darmstadt, Verein der Freunde des Instituts für Massivbau e.V.:
Multimedia im Bauwesen. Moderne computergestützte Methoden zur Entscheidungsfindung bei Planung, Ausführung und Nutzung von Bauwerken sowie für die Informationsvermittlung
Darmstadt, 1996
5 pp.
Darmstädter Massivbau-Seminar <16, 1996, Darmstadt>
German
Conference Paper
Fraunhofer IGD ()
3D-Visualisierung; Fertigteilhalle; Rapid Prototyping; Vetriebsunterstützung

Abstract
Bundesverband Deutsche Beton- und Fertigteilindustrie e.V. (BDB) und Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V. (FDB) bieten Architekten und Planern von eher umfangreiches Informationsmaterial ueber das Bauen mit Betonfertigteilen an. Bisher wurden hierfuer ausschliesslich Printmedien (Buecher, Broschueren, Merkblaetter) eingesetzt. Nach Auffassung des BDB sollten Architekten sich auf ihre eigenen Staerken, d.h. auf Entwurfs- und Planungsarbeiten, konzentrieren. Technische Details, wie z.B. die Statik und die Dimensionierung koennen dann mit den Betonfertigteilunternehmen abgestimmt werden. Damit kann ein optimales Bauwerk zu minimalen Kosten entstehen. Es gilt das gefluegelte Wort "drei Wochen laenger Planen und trotzdem zwei Wochen eher fertig". Bei der Kommunikation zwischen Architekt und Bauherren spielt das hier vorgestellte Programm eine wichtige Rolle. Mit der Entwicklung des Softwaresystems wurde 1994 begonnen. Dieses gestattet es, Hallen mit Architektur-Bauteilen aus Be ton an einem gewoehnlichen PC zu entwerfen und als dreidimensionales Modell zu betrachten. Da die Verbreitung und Akzeptanz von PCs bei Architekten sehr gut ist, wurde hier eine interessante Zielgruppe gesehen. Besonderer Wert wurde auf die mediengerechte Aufbereitung der Problemstellung gelegt. So waere es beispielsweise auch moeglich gewesen, ein Programm zur Berechnung der Statik zu realisieren. Die hier gewaehlte Loesung mit einem Virtual Prototyping Verfahren und dreidimensionaler Visualisierung nutzt aber die Moeglichkeit der verfuegbaren Computer wesentlich sinnvoller aus.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-40131.html