Fraunhofer-Gesellschaft

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Untersuchungen über die nachträgliche Säureabgabe von PF-Spanplatten

WKI-Mitteilung 536/1991.
 
: Schröder, M.; Miertzsch, H.; Roffael, E.

Adhäsion 35 (1991), No.3, pp.34-35
ISSN: 0001-8198
German
Journal Article
Fraunhofer WKI ()
flüchtige Säure; Holzspanplatte; nachträgliche Abgabe; PF-Harz

Abstract
Die Abgabe an flüchtigen Säuren aus einer mit einem alkalisch härtendem Phenolformaldehydharz gebundenen Spanplatte (PF-Spanplatte, Alkaligehalt 1.1 Prozent Deckschicht, 0.95 Prozent Mittelschicht) wurde mit Hilfe der WKI-Flaschenmethode bei 40 Grad C (WKI-Methode, der Gasanalyse-Methode in Anlehnung an die Formaldehydabstimmung nach DIN 52 368) und in der 1 cbm - Kammer bestimmt. Während die PF-Platte unter den hydrolytischen Bedingungen der WKI-Flaschenmethode (40 Grad C, etwa 100 Prozent rel. Luftfeuchte) sowohl Ameisen- als auch Essigsäure abgab, wurde unter den Bedingungen der Gasanalyse-Methode (60 Grad C, weniger als drei Prozent rel. Luftfeuchte) nur Essigsäure ermittelt. Die Konzentration in der 1 cbm-Prüfkammer lag bei 45 Prozent rel. Luftfeuchte und 23 Grad C bei circa 3,0 mg/cbm. In einer weiteren Versuchsreihe wird die Abgabe an flüchtigen Säuren aus der PF-Spanplatte nach Lagerung in Wasser und darauffolgender Trocknung ermittelt. Die Ergebnisse zeigen, daß die Abgabe an Säuren aus den PF-Platten zurückgeht, während die Waschflüssigkeit mit zunehmender Lagerungsdauer steigende Mengen an Ameisen- und Essigsäure enthält.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-37856.html