Fraunhofer-Gesellschaft

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Analyse der Ausfall- und Fehlerursachen beim Betrieb von CNC-Koordinatenmeßgeräten

 
: Steger, W.

Beuck, W. ; Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH:
Qualitätssicherung bei der Planung und Realisierung sowie der Störungsanalyse von Flexiblen Fertigungssystemen und CNC-Koordinaten-Meßgeräten
Karlsruhe, 1989 (KfK-PFT 143)
ISSN: 0176-6775
pp.309-342
German
Book Article
Fraunhofer IPA ()
CNC-Maschine; Fehleranalyse; flexibles Fertigungssystem; Koordinatenmeßgerät; Planung; Qualitätssicherung; quality assurance

Abstract
Die Befragung der Anwender erwies sich als schwieriger als zunächst angenommen. Viele konnten uns wertvolle Informationen und Hinweise aufgrund ihrer mehrjährigen Tätigkeit an Koordinatenmeßgeräten und in deren Umfeld geben. Die Aussagen waren jedoch sehr subjektiv und bis auf wenige Ausnahmen nicht durch Aufzeichnungen untermauert, so daß eine unserer Hauptaufgaben auch darin bestand, sie zu normieren und zu objektivieren. Dazu bedurfte es vorort des richtigen Einfühlungsvermögens in die Denk- und Ausdrucksweise unseres Geschäftspartners, dessen Sprachjargon und Begriffsverständnis nicht unbedingt mit den in Kap. 5.1 festgelegten Inhalten übereinstimmte. Auch mußten wir hinnehmen, daß oftmals die Fragen nicht in der Ausführlichkeit beantwortet wurden, wie es durch die Fragestellung vorgedacht war. Das liegt daran, daß bei komplexeren Störungen einfach ganze Bauelemente (z.B. kompletter Tastkopf) ausgetauscht wurden und man sich nach Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit nicht meh r um tiefliegende Ursachen kümmerte. Es gelang uns aber dennoch, einige Ziele im Hinblick auf das Gesamtprojekt zu erreichen, wie z.B. die Herausarbeitung der Funktionsgruppen, die die meisten Ausfälle pro Zeiteinheit aufweisen und auch die quantitativen Zusammenhänge mit den jeweiligen Fehlerarten und -ursachen. Dabei glauben wir auch mit der Anzahl der erfaßten Geräte von einer repräsentativen Umfrage sprechen zu können. Daß es sich im wesentlichen um die Aufdeckung funktionaler Zusammenhänge handelt, muß in Anbetracht der befragten Zielgruppe gewertet werden. Der Anwender setzt sich interessiert mit dem technischen Hintergrund seiner Maschine auseinander und ist sehr um einen funktionssicheren Ablauf bemüht. Die Aneignung noch tieferen Detailwissens ist ihm aber aufgrund der betrieblichen Zeitvorgaben für seine eigentliche Aufgabe, die Qualitätssicherung, oft nicht möglich. Wollte man also noch mehr "elementbezogene" statt "funktions- oder baugruppenbezogene" Aussagen erhalten, dan n

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-3750.html